Akupunktur
Heute werden oft beide medizinischen Möglichkeiten, die TCM wie auch unsere westliche Medizin, miteinander gepaart, um den größtmöglichen Heilungserfolg erzielen zu können. Dies wird jedoch meist nur von Medizinern gemacht, die privat bezahlt werden müssen. Für Mitglieder der Gesetzlichen Krankenkasse gibt es jedoch bei einigen Privaten Krankenversicherungen so genannte Zusatzversicherungen, die auch Behandlungen mit TCM einschließen. Die Mitglieder der PKV als Vollkasse sollten diesbezüglich bei ihrer Krankenkasse nachfragen, ob eine solche Behandlung der TCM, zum Beispiel mit Akupunktur, übernommen wird.
Die chinesische Bezeichnung für Akupunktur besteht übrigens aus zwei Wörtern: Brennen und Stechen. Das erste Wort bezieht sich dabei auf die Erwärmung der Nadeln, bevor es zum Stechen, das heißt zur Stimulierung der Akupunktur-Punkte, der bereits oben angeführten Meridiane, kommt. Akupunktur ist eine völlig ungefährliche Heilmethode, ausgebildete Heilpraktiker wie auch Ärzte der Traditionellen Chinesischen Medizin arbeiten bei der Akupunktur mit sterilisierten Nadeln. Viele Patienten sagen, dass Akupunktur nicht schmerzhaft sei, wobei es hierauf unterschiedliche Antworten geben muss, da jeder Mensch ein unterschiedliches Empfinden für Schmerz, für Kälte und eben auch für Hitze hat. Oftmals wird die Behandlung mit Akupunktur auch als unterstützende Maßnahme bei einer schulmedizinischen Behandlung verwendet. Gerade im Bereich der Allergien kommt es dort immer wieder zu erstaunlichen Erfolgen, weshalb so manche Krankenkasse inzwischen auch einen Teil der Kosten oder gar die ganze Behandlung mit Akupunktur übernimmt.