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Allergietest

In der medizinischen Fachsprache wird der gängige Allergietest Prick-Test genannt. Dieser kann bei einem Allergologen gemacht werden, um zu sehen, auf welche Allergene der Körper reagiert. Der Allergietest kann jedoch nur nachweisen, welche Allergien des Typs I (Soforttyp) bei einem Menschen vorhanden sind. Unter anderen ist aber so die Überempfindlichkeit auf bestimmte Pollen nachweisbar. Beim Prick-Test reagiert der Körper binnen Sekunden, zum Teil auch binnen einiger Minuten mit Niesattacken, Juckreiz, Augenjucken, laufender Nase oder auch Quaddeln. Diese Überempfindlichkeitsreaktionen lassen aber meist innerhalb eines Tages nach, sind aber wichtig, um den Nachweis einer Allergie erbringen zu können. Je nach der Stärke der Reaktion sind auch die Stärke der Allergie sowie deren Behandlungsbedarf zu erkennen. Auf keinen Fall sollten am Tag des Tests (auch nicht am Vorabend!) antiallergische Medikamente eingenommen werden, da diese das Ergebnis des Prick-Tests verfälschen.

Der Prick-Test läuft immer genau nach einem bestimmten Schema ab. Getestet werden der Reihe nach durch Einritzen der Oberfläche der Haut:

  • Pollen
  • Hausstaubmilben
  • Schimmelpilze
  • Tierhaare
  • Nahrungsmittel
Das Einritzen mit einer Nadel oder einer Lanzette tut nicht weh, ist aber erforderlich, damit der Test überhaupt gemacht werden kann. Nach dem Einritzen werden die Allergene mittels Allergentropfen auf die Haut aufgetragen. Vor dem Allergietest wird jedoch eine Anamnese durch den Arzt vorgenommen, das heißt, es wird nach früheren Reaktionen gefragt und ein gesundheitliches Gesamtbild wird erstellt, zum Beispiel um zu erkennen, ob ein auftretendes Asthma nicht auch andere Ursachen als eine Allergie haben könnte.