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Altersdemenz

„Oma findet mal wieder ihren Schlüssel nicht“ oder „Opa hat schon wieder vergessen, dass wir uns verabredet hatten“. So, oder ähnlich, beginnt die Krankheit Altersdemenz, welche auch Alzheimer genannt wird. Vergesslichkeit, Orientierungsschwierigkeiten und nachlassende Aufmerksamkeit treten anfangs selten auf und werden von den Betroffenen, verständlicher Weise, gerne unter den Tisch gekehrt. Langsam und schleichend häufen sich aber Begebenheiten und spätestens dann, wenn auch Außenstehende darauf hinweisen, sollte sich der ältere Mensch zum Arzt begeben oder auch von Angehörigen dorthin gebracht werden, um größere Unglücke durch Vergesslichkeit oder mangelnde Orientierung zu vermeiden.

Da Altersdemenz mit einem langsamen Verlust des Gedächtnisses und der Persönlichkeit, sowie mit Störungen im Langzeitgedächtnis und der räumlichen Orientierung einher geht, ist über kurz oder lang eine dauerhafte Pflege zum Eigenschutz des alten Menschen notwendig. Einem an Altersdemenz erkrankten Menschen ist es auf die Dauer nicht mehr möglich, seine alltäglichen Handlungen alleine zu bewältigen. Im weiteren Verlauf treten unter Umständen Verhaltensstörungen und auch der Verlust der Kontrolle über Körperfunktionen, ebenso wie ein Sprachverlust auf. Auch wenn die Diagnose Altersdemenz für den Betroffenen und die Angehörigen niederschmetternd erscheint, sollte man sich schnellstmöglich zur Behandlung durch einen kompetenten Arzt begeben.

Nur ein rechtzeitiges Erkennen der Krankheit ermöglicht eine gute Behandlungschance dieser Krankheit. Altersdemenz ist nicht heilbar, kann jedoch unter Umständen mit den richtigen Medikamenten deutlich aufgehalten und in ihrer Symptomatik durchaus gelindert werden. Selbstverständlich gilt auch für alle Verordnungen seitens des Arztes für diese Krankheit die volle Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen. Zuschüsse für Pflegefälle im fortgeschrittenen Stadium der Altersdemenz werden je nach Notwendigkeit und Pflegestatus ermittelt und gewährt.