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Alzheimer

Alzheimer oder auch Altersdemenz, bezeichnet eine Krankheit des Gehirnes, welche bevorzugt bei älteren Menschen auftritt. Kurzzeitgedächtnis und auch Langzeitgedächtnis lassen in ihrer Leistungsfähigkeit nach und erschweren erst langsam aber fortschreitend die Bewältigung von alltäglichen Situationen und Handlungen erheblich. Jeder ältere Mensch sollte sich bewusst sein, dass es sich bei wiederholt auftretenden Gedächtnisstörungen um eben Alzheimer handeln könnte und keines Falls den Fehler machen, „diese kleinen Aussetzer“ herunter zu spielen. Wie bei vielen anderen Krankheiten auch, ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Alzheimer die wirkungsvollste Hilfe. Medikamente und Anwendungen können, rechtzeitig eingesetzt, durchaus den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen und somit die Symptome deutlich mildern.

Ist die Diagnose Alzheimer gefallen, bedeutet dies nicht unbedingt den unaufhaltsamen geistigen Verfall des Betroffenen. Im Gegenteil, durch eine adäquate Behandlung und entsprechende Maßnahmen nimmt der erkrankte Mensch in seinen Möglichkeiten sein Leben trotz dieser Krankheit nochmals selbst in die Hände und kann wesentlich zu einem abgeflachten Verlauf von Alzheimer beitragen.

Eine Alzheimer-Behandlung erfolgt zweigleisig, d.h. zur medikamentösen Behandlung wird gleichzeitig noch psychosoziale Betreuung angeboten. Schon bei ersten Anzeichen sollte der Betroffene, gut vorbereitet zum Arzt gehen und besten Falles Aufzeichnungen über einzelne Situationen dabei haben. Erinnerungs- sowie Sprachprobleme, nachlassende Orientierung und auch motorische Fähigkeiten sowie Stimmungsveränderungen und Veränderungen von Verhalten und Persönlichkeit können, müssen aber nicht unweigerlich, erste Anzeichen für Alzheimer sein. Nach genauer Beschreibung und der Durchführung von wenigen Tests kann der Arzt eine aussagekräftige Diagnose stellen und, wenn nötig, entsprechende Maßnahmen einleiten.