Alzheimer
Ist die Diagnose Alzheimer gefallen, bedeutet dies nicht unbedingt den unaufhaltsamen geistigen Verfall des Betroffenen. Im Gegenteil, durch eine adäquate Behandlung und entsprechende Maßnahmen nimmt der erkrankte Mensch in seinen Möglichkeiten sein Leben trotz dieser Krankheit nochmals selbst in die Hände und kann wesentlich zu einem abgeflachten Verlauf von Alzheimer beitragen.
Eine Alzheimer-Behandlung erfolgt zweigleisig, d.h. zur medikamentösen Behandlung wird gleichzeitig noch psychosoziale Betreuung angeboten. Schon bei ersten Anzeichen sollte der Betroffene, gut vorbereitet zum Arzt gehen und besten Falles Aufzeichnungen über einzelne Situationen dabei haben. Erinnerungs- sowie Sprachprobleme, nachlassende Orientierung und auch motorische Fähigkeiten sowie Stimmungsveränderungen und Veränderungen von Verhalten und Persönlichkeit können, müssen aber nicht unweigerlich, erste Anzeichen für Alzheimer sein. Nach genauer Beschreibung und der Durchführung von wenigen Tests kann der Arzt eine aussagekräftige Diagnose stellen und, wenn nötig, entsprechende Maßnahmen einleiten.