Amalgam
Wenn jedoch eine Allergie gegen Amalgam nachgewiesen ist, werden von der Krankenversicherung auch die Kosten für andere Füllungen übernommen, ebenso wie für die Entfernung der Amalgam-Füllungen und ihren Ersatz durch Kunststoff. Als Allergiker sollte man jedoch gut abwägen, ob man sich einer Entfernung aussetzen möchte, da diese für den Körper möglicherweise weitaus belastender ist als die noch eingesetzten Füllungen. Anzeichen für eine Allergie (hier kann als Querverweis der Link gesetzt werden zum Punkt „Allergie“) gegen Amalgam kann zum Beispiel Kopfschmerzen sein. Sollten Sie also unter nicht erklärbaren Schmerzen leiden, so sollte nach anderen Untersuchungen auch überlegt werden, einen Allergietest (hier kann als Querverweis der Link gesetzt werden zum Punkt „Allergie-Test“) zu machen, um hier entweder den Nachweis einer Allergie zu erbringen oder diese als Ursache der Schmerzen ausschließen zu können. Auch entfernt werden auf Krankenkassenkosten wird Amalgam, wenn eine Nierenschwäche vorliegt. Ansonsten hat man keine Chance für die Kostenerstattung. Informationen hierzu sind aber bei den Krankenversicherungen, sei es nun Gesetzlich oder Privat, zu erhalten. Dort wird Ihnen auch gesagt, wie hoch die Zuzahlungen sind, wenn sie anderen Füllungen denn Amalgam haben möchten.
Was genau Amalgam für Folgen haben kann im Körper, ist übrigens unter Medizinern sehr umstritten. Es gibt Gynäkologen, die davon ausgehen, dass Amalgam unter anderem zu Problemen bei der Fruchtbarkeit führen kann. Andere sagen, es kann zu Nervenschädigungen führen. Da es bis dato jedoch in diesem Bereich keine relevanten Langzeitstudien gegeben hat, kann keine generelle Aussage darüber getroffen werden, wie gefährlich das Amalgam, welches für die Zahnfüllungen verwendet wird, wirklich ist, oder ob die beschriebenen Folgen möglicherweise nicht ganz andere Ursachen haben.