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Asthma bronchiale

Das Asthma bronchiale ist eine Erkrankung der Atemwege, die einhergeht mit Husten, Keuchen und pfeifenden Geräuschen. Diese werden durch die Einengung der Atemwege und einem damit erhöhten Strömungswiderstand der Luft ausgelöst. In extremen Fällen kommt es zu einer lebensgefährlichen Atemnot. Das Bronchialasthma gehört zu den obstruktiven Ventilationsstörungen. Auslöser der Verengung der Atemwege sind sogenannte Mediatorstoffe. Unterschieden wird auch in das exogen-allergische Bronchialasthma (siehe allergisches Bronchialasthma) und in intrinsisches Bronchialasthma. Bei letzterem gibt es keine spezifischen Allergene, die das Asthma auslösen, sondern unspezifische Reize verantwortlich für die Asthmasymptome. Solche Reize können neben Kaltluft und Infekte auch Tabakrauch sein. Es kommt zu einer Überreaktion des Bronchialsystems mit einhergehender Kontraktion der Bronchialmuskulatur.

Menschen, die an Asthma leiden, können ihren Zustand durch viele Maßnahmen erheblich verbessern. Neben der Ausschaltung immunbelastender Faktoren können immunstärkende Maßnahmen verfolgt werden. Dabei ist es wichtig die auslösenden Faktoren zunächst einmal zu kennen, die Unverträglichkeit zu diagnostizieren. Der Peak-Flow-Meter kann helfen die Atemfunktion zu kontrollieren. Asthmatische Phasen können somit im Vorfeld schon entdeckt und eine gezielte Behandlung eingeleitet werden.

Bei einer medikamentösen Therapie geht man nach einem Stufenplan vor. dabei bestimmen die Schwere und die bereits erfolgte Behandlung die Auswahl der Therapeutika. Folgende Abstufungen werden dabei unterschieden:

  • Schweregrad I: sporadische Atemnot
  • Schweregrad II: episodische Atemnot
  • Schweregrad III: andauernde Atemnot
Das letzte Stadium, der Status asthmaticus, ist ein schwerer Asthmaanfall der lebensbedrohlich ist.

Die meisten Krankenkassen bieten im Rahmen ihrer sogenannten Chronikerprogramme (häufig auch unter DMP = Disease Management Program) spezielle Schulungen für Asthmatiker an. Diese sollen bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung den Krankheitsverlauf abschwächen und durch eine koordinierte Behandlung die Lebensqualität des Patienten verbessern. Vorraussetzung dafür ist, dass vom Arzt eine gesicherte Diagnose erstellt wurde und dass der Patient zu Eigeninitiative bereit ist.