Asthma bronchiale
Menschen, die an Asthma leiden, können ihren Zustand durch viele Maßnahmen erheblich verbessern. Neben der Ausschaltung immunbelastender Faktoren können immunstärkende Maßnahmen verfolgt werden. Dabei ist es wichtig die auslösenden Faktoren zunächst einmal zu kennen, die Unverträglichkeit zu diagnostizieren. Der Peak-Flow-Meter kann helfen die Atemfunktion zu kontrollieren. Asthmatische Phasen können somit im Vorfeld schon entdeckt und eine gezielte Behandlung eingeleitet werden.
Bei einer medikamentösen Therapie geht man nach einem Stufenplan vor. dabei bestimmen die Schwere und die bereits erfolgte Behandlung die Auswahl der Therapeutika. Folgende Abstufungen werden dabei unterschieden:
- Schweregrad I: sporadische Atemnot
- Schweregrad II: episodische Atemnot
- Schweregrad III: andauernde Atemnot
Die meisten Krankenkassen bieten im Rahmen ihrer sogenannten Chronikerprogramme (häufig auch unter DMP = Disease Management Program) spezielle Schulungen für Asthmatiker an. Diese sollen bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung den Krankheitsverlauf abschwächen und durch eine koordinierte Behandlung die Lebensqualität des Patienten verbessern. Vorraussetzung dafür ist, dass vom Arzt eine gesicherte Diagnose erstellt wurde und dass der Patient zu Eigeninitiative bereit ist.