Bauchspeicheldrüsenkrebs
Bauchspeicheldrüsenkrebs (oder auch Pukreaskarzinom genannt) produziert Verdauungssäfte. Bei etwa zehntausend Menschen wird diese Krankheit festgestellt. Diese beinhalten wichtige Enzyme, die Nahrungsbestandteile im Darm aufspalten können. Über 95 Prozent der Bauchspeicheldrüsenkarzinome entstehen durch Umwandlungen der Zellen, welche dann kleine Ausführungsgänge der Drüsen auskleiden (die Tumore). Etwa 5 Prozent der Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse machen die Endokrinen Tumore aus. Diese können von den Hormon produzierenden Zellen ausgehen (Sie sitzen verstreut innerhalb der Drüsenläppchen). Die Bauchspeicheldrüse bildet die Enzyme und die Hormone, die ein wichtiges Insulin ist. Nach Entfernung der Bauchspeicheldrüse müssen die Enzyme und Hormone von außen zugeführt werden. Pankreaskrebs bereitet nur leichte Beschwerden, wie Übelkeit und erschwert somit die Diagnosen.
Allgemeine Symptome sind Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Leistungsschwäche, Durchfall oder auch Juckreiz. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine Krankheit, die erst spät entdeckt wird und kann somit meistens nicht geheilt werden. Wenn eine operative Tumorentfernung nicht möglich ist, werden die Lebenserwartungen durch Bestrahlungen und Chemotherapie verlängert, doch eine Heilung ist nicht möglich. Wichtig ist, dass der Bauchspeicheldrüsenkrebst operiert wird, bevor er sich weiter im Bauchraum verbreitet. Die Überlebenschance ist höher, wenn das Krebswachstum auf der Bauchspeicheldrüse beschränkt ist, damit eine rechtzeitige Operation erfolgen kann. Ist der Krebs nicht mehr auf der Bauchspeicheldrüse beschränkt, so ist die Prognose nicht gut.