Beinvenenthrombose
Eine Beinvenenthrombose ist eine Bildung eines Blutgerinnsels an den Innenseiten der Beinvenen. Ursachen dafür sind wie die Bettlägerigkeit auch die Langstreckenflüge. Durch den Transport und die Ablösung von Thromben mit dem Blut können Lungenembolien an die Oberfläche kommen. Das Risiko ist in der Economyklasse erhöht. Ursachen für eine Beinvenenthrombose ist das stundenlange Sitzen. Man kriegt keine Beinbewegung und dies führt zu einem Blutrückstau in den Unter- und Oberschenkel. Die Thrombosen führen in den Venen zu einem Stau des Blutes, wodurch eine chronische Hautveränderung erfolgt, die man dann als postthrombotisches Syndrom bezeichnet. Hat der Patient Schmerz, Blaufärbung, Luftnot, Brustschmerzen, Husten und Fieber so ist das eine Lungenembolie. Der behandelnde Arzt muss das Bein bis zum Fuß abtasten. Bleibt der Fall unaufgeklärt, erfolgt eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittelinjektion. Ist es eine tiefe Beinvenenthrombose wird man in das Krankenhaus geschickt, wo eine Blutverdünnung durch Heparininfusion erfolgt. Nachdem man dies propagiert hat, wird nach einer Woche auf Tabletten umgestellt. In manchen Fällen wird den Thrombus bereits aufgelöst, doch in seltenen Fällen wird eine Operation benötigt, dabei wird eine Entfernung des Katheters vorgenommen oder es wird ein Filter zur Verhütung einer sonst möglicherweise entstehenden Lungenembolie eingebracht. Bevor die Beine mit einem Kompressionsstrumpf versorgt werden, werden die Beine eingewickelt. Die Prognose einer Beinvenenthrombose ist unterschiedlich. So kann sie zu dauerhaften Beinbeschwerden oder gar Geschwüren führen oder zur lebensbedrohlichen Lungenembolie werden. Eine rechtzeitige Behandlung ist deshalb von Nöten, bei unklaren Beinbeschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um ein Beinvenenthrombose ausschließen zu können.