Blasenkrebs
Blasenkrebs ist ein, an der Schleimhaut der Harnblase sitzender, bösartiger Tumor. Statistiken belegen, dass bei Männern ein größeres Risiko besteht, an Blasenkrebs zu erkranken, als bei Frauen. Das Durchschnittsalter bei Männern liegt bei 71, bei Frauen bei 74 Jahren, wenn die Diagnose gestellt wird. Ein Hauptfaktor an Blasenkrebs zu erkranken ist das Rauchen, in etwa der Hälfte aller Fälle ist dies die Ursache für die Erkrankung. Das Blasenkrebsrisiko erhöht sich um das dreifache, wenn der Patient raucht. Ein weiterer Faktor kann Missbrauch an Medikamenten sein oder aber auch chronische Harnblasenentzündungen. Es entstehen keine spezifischen Beschwerden die darauf schließen lassen, dass man an Blasenkrebs erkrankt ist. Das erste Zeichen ist oft eine Rotfärbung im Urin. Diese Rotfärbung kann aber auch ein Hinweis auf Harn- und Nierenerkrankungen sein. Das Blasenkarzinom ist schon sehr weit fortgeschritten, wenn der Urin deutlich blutig ist. Es kann auch passieren, dass das Blut nicht dauerhaft auftritt, obwohl die Erkrankung vorhanden ist. Schmerzen treten in der Regel erst im fortgeschrittenen Stadium auf. Häufiges schmerzhaftes Wasserlassen kann ein weiteres Zeichen für Blasenkrebs sein. Bei 80 Prozent der erkrankten Patienten besteht ein oberflächlicher Tumor, welcher nur an der Blasenschleimhaut liegt, dieser Tumor kann während einer Blasenspiegelung entfernt werden. Nach der Entfernung eines Tumors wird der Patient oftmals erneut an einem Geschwür erkranken. Es ist wichtig, dass der Patient nach dem Eingriff Medikamente erhält, die gegen Krebs wirken. Bei schwerwiegenderen Fällen muss ein Teil oder gar die ganze Blase entfernt werden. Dies ist aber nur dann nötig, wenn der Blasenkrebs tiefer in die Wand eingewachsen ist. Die Kosten, welche bei der Behandlung und Therapie entstehen werden von den Krankenversicherungen übernommen, wenn die entsprechenden Richtlinien eingehalten werden.