Blinddarmentzündung
Der Wurmfortsatz ist bei einer Blinddarmentzündung betroffen. Das Anhangsgebilde befindet sich am Beginn des Dickdarms, der Nahe der Dünndarm-Einmündung liegt. Im Bauchraum ist die Blinddarmentzündung die häufigste Erkrankung. Es ist in jedem Fall eine Operation nötig. Bis zum 30. Lebensjahr erkranken rund sieben bis zwölf Prozent der Bevölkerung an einer Blinddarmentzündung. Die Patienten, die am meisten betroffen sind, befinden sich im Schulalter. Die Ursachen für diese Erkrankung können sehr unterschiedlich sein. In den meisten Fällen entzündet sich der Wurmfortsatz, wenn der Ausgang verstopft ist. Seltene Fälle liegen vor, wenn Fremdkörper eine Verstopfung auslösen, wie beispielsweise Tumore, Würmer oder Kirschkerne. Wenn der gesamte Darm entzündet ist, kann dies auch eine Ursache für eine Blinddarmentzündung sein. Die Symptome äußern sich so, dass in fast allen Fällen Schmerzen im Bauchraum auftreten. Nach einigen Stunden, gehen die Schmerzen in den unteren und rechten Bereich des Bauches. Dann kommt es zu Übelkeit, Appetitlosigkeit und Erbrechen. Die Körpertemperatur steigt und der Patient bekommt Fieber. Bei älteren Menschen, Schwangeren und Kleinkindern können die Symptome ausbleiben, so dass die Erkrankung spät erkannt wird. Auf eine Operation kann verzichtet werden, wenn es sich um eine leichte Appendizitis handelt. In den meisten Fällen muss aber operiert werden. Hier kann entweder ein Bauchschnitt unternommen werden oder eine operative Bauchspiegelung. Die Krankenversicherungen bezahlen den Eingriff, der bei einer Blinddarmentzündung vorgenommen wird.