Blutarmut
Blutarmut oder auch Bleichsucht, wird auch Anämien genannt. Die Ursachen können unterschiedlich sein. Bei dieser Erkrankung übernimmt das Blut nicht mehr seine Aufgaben, es handelt sich also nicht um einen Mangel an Blut. So können beispielsweise zu wenig Blutkörperchen oder zu wenig Blutfarbstoffe vorhanden sein. Eine Blutarmut kann entstehen, wenn rote Blutkörperchen im Knochenmark fehlen oder diese zu früh zerfallen. Ein weiterer Faktor kann sein, dass akute oder chronische Blutungen vorliegen. Das äußere Erscheinungsbild der Symptome ist immer das Gleiche. Die Patienten haben eine blasse Haut und Schleimhaut. Sie werden schnell müde und die Betroffenen fühlen sich oftmals schwach und sind nicht mehr so belastbar. Die Zahl der Betroffenen ist vor allem bei Senioren, Krebspatienten und Schwangeren hoch. Da die Anzeichen, wie blasse Haut oder Müdigkeit nicht gleichbedeutend Blutarmut sein müssen, sollte ein Facharzt aufgesucht werden. Dieser hat verschiedene Methoden festzustellen, ob ein Mensch unter Blutarmut leidet. Es können einige Risikofaktoren ausgeschaltet werden, um nicht an Blutarmut zu erkranken, wie z.B. reichhaltige und abwechslungsreiche Nahrung, sowie Meidung von Alkohol und Nikotin. Gegen die Thalassämie und die Sichelzellanämie gibt es keine Vorbeugung. Eine Blutarmut kann mit Medikamenten behandelt werden, damit das Allgemeinempfinden verbessert wird. Die meisten verwendeten Medikamente werden von der Krankenversicherung bezahlt, wenn eine Blutarmut vorliegt.