Blutbild
Das Blutbild ist eine Untersuchung, welche photometrisch und mikroskopisch die zellulären Anteile des Blutes in der Menge bestimmt und der Arzt sich so ein Bild von dem Blut machen kann. So kann der gesundheitliche Zustand des Patienten beobachtet werden und gibt auch Rückschlüsse auf einzelne Organe. Das Blut hat viele Aufgaben im Körper. Im Krankheitsfall nimmt das Blut spezielle Stoffwechselprodukte auf, die von den Organen kommen. Daher kann das Blutbild Aufschluss geben über anbahnende oder aber bestehende Krankheiten. Darüber hinaus dient eine Untersuchung des Blutes dazu, dem Immunsystem gegenüber körperfremde Stoffe aufzudecken und eventuelle Erkrankungen auszuschließen. Das Blut nimmt man für die Untersuchung am Besten aus einer Vene, beispielsweise der Ellenbogenvene. Kapillarblut nimmt man aus der Fingerkuppe oder aus dem Ohrläppchen. Hier lässt sich der Blutzuckerspiegel bestimmen. Bei Sportlern wird so der Laktatwert bestimmt. Die häufigsten Blutuntersuchungen nennt man das „kleine“ und das „große Blutbild“. Das kleine Blutbild dient dazu, einzelne Bestandteile des Blutes in der Menge und dem Verhältnis zueinander zu ermitteln. Hierbei wird vor allem die Anzahl der roten Blutkörperchen, die Anzahl des roten Blutfarbstoffes, die Gesamtanzahl der weißen Blutkörperchen, die Anzahl der Blutplättchen und die Anzahl der Blutzellen, die im Verhältnis zu dem Gesamtblut stehen, bestimmt. Bei dem großen Blutbild werden zusätzlich noch die verschiedenen Gruppen der weißen Blutkörperchen untersucht. Hier werden drei Gruppen von weißen Blutkörperchen unterschieden. Zum einen die Granulozyten und Monozyten und zum anderen die Lymphozyten.