Blutdruck
Der Blutdruck ist der Druck, mit dem das Blut im Körper durch die Arterien fließt. Durch das Herz wird mit jedem Schlag etwa 60 bis 90 ml Blut in die Aorta ausgestoßen. Der Druckanstieg der dabei entsteht, lässt sich durch den Puls fühlen. Wenn der Blutdruck gemessen wird, werden hierbei zwei Werte gemessen. Der höhere Wert, auch systolischer Wert genannt, ist dafür da, um die Kontraktion des Herzens zu messen, wenn das Blut durch die Aorta gestoßen wird. Der niedrigere Wert wird bei der Relaxion, der Erschlaffung des Herzens, gemessen. Man nennt diese Phase auch Diastole, so dass der Wert auch diastolischer Wert heißt. Diese Werte können sich beim Blutdruck ändern. Beim systolischen Blutdruck kann der Wert ansteigen, wenn beispielsweise die Blutmenge, die aus der linken Herzkammer ausgestoßen wird, steigt. Das Herz muss kräftiger schlagen, damit mehr Blut transportiert wird. Ein weiterer Grund für das Ansteigen des Blutdrucks kann sein, wenn der Herzmuskel schneller kontrahiert. Dann schlägt das Herz schneller und muss sich mehr anstrengen. Der diastolische Wert steigt an, wenn der Widerstand steigt, der dem Blutfluss entgegensteht. Dies kann zum Beispiel sein, wenn die Blutgefäße enger werden. Ein weiterer Grund kann natürlich eine körperliche Anstrengung sein. Dies merkt wohl schon jeder, wenn er nur die Treppen hinaufsteigt.