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Blutfette

Blutfette gehören zu der Gruppe der Lipide, genauso wie fettähnliche Substanzen oder andere Fette. Die Lipide lösen sich im Wasser selten auf und bilden einen Ölfilm. In organischen Mitteln hingegen sind sie löslich, wie beispielsweise in Benzin. Für den Organismus sind Fette, aber auch Eiweiße und Zucker, sehr wichtig. Fett bildet den wichtigsten Speicherstoff für unseren Organismus. Eiweiße und Zucker können auch in Fette umgewandelt werden und werden so dann gespeichert. Rund 90 Prozent bestehen aus Triglyceriden, den so genannten Neutralfette. Fette müssen „verpackt“ werden, wenn sie im Blut transportiert werden. Das gelingt mit den Lipoproteinen. Dies sind Eiweiße und werden in den Zellen des Darmes gebildet und transportieren die aufgenommenen Fette auf dem Lymphweg ab. Von hier gelangen die Chylomikronen dann ins Blut, von wo aus sie dann zu den Geweben transportiert werden. Den Chylomikronen werden in der Muskulatur und im Fettgewebe Triglyceride entzogen. Das Fettgewebe speichert den, für die Muskulatur benötigten, Brennstoff. Die übrigbleibenden Reste werden zur Leber transportiert. Die freigesetzten Fettsäuren, die aus Triglyceriden freigesetzt werden, werden zum Teil auch ohne Eiweiße durch das Blut befördert. Wenn der Blutfettgehalt zu hoch ist, kann dies zu Herz- Kreislauf- Erkrankungen führen. Daher ist die Analyse des Blutfettgehalts sehr wichtig und sinnvoll.