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Borreliose

Die Borreliose ist eine durch Bakterien hervorgerufene Erkrankung. Dabei übertragen meist Zecken durch ihre Bisse die Borrelien, die dann zu einer Borreliose führen können.

Zecken, welche die Borreliose-Bakterien in sich tragen, kommen anders als bei der FSME, in ganz Deutschland vor. Doch nicht jeder Zeckenbiss führt zu einer Borreliose, weit weniger als zehn Prozent der von einer Zecke gebissenen Personen sind dann auch mit den Borrelien infiziert.

Die Borreliose ist auch bekannt als Wanderröte, die wegen der Rotfärbung der Biss-Stelle so genannt wird, und die dann wandert. Die Wanderröte wird auch als ECM bezeichnet, die Erkrankung selbst ist jedoch bekannter unter der Bezeichnung Borreliose.

Bei der Borreliose ist der Verlauf zeitlich weniger eingrenzbar als bei der FSME. Während bei der Frühsommer- Meningoenzephalitis, die aufgrund einer Virenübertragung einer infizierten Zecke ausbrechen kann, oft aber binnen weniger Wochen ausheilt, kann die Borreliose auch noch Monate oder gar Jahre nach dem erfolgten Zeckenbiss auftreten. Dies macht es auch so schwierig, diese Erkrankung zuverlässig zu diagnostizieren.

Die Borreliose wird meist mit einem entsprechenden Antibiotikum behandelt, vorher erfolgt normalerweise die Diagnosestellung durch die Beschwerden, die eine Borreliose mit sich bringt. Ist die Borreliose nicht klar diagnostizierbar, bspw. wenn keine Erinnerung mehr an einen Zeckenbiss besteht, oder dieser lange her ist, kann eine Blutuntersuchung am ehesten Aufschluss geben, ob eine Borreliose-Erkrankung vorliegt.