Bronchitis, akute
Bei langandauernden, schweren Krankheitsverläufen kommt es vereinzelt zu Blutbeimengungen im abgehusteten Schleim, da durch den ständigen Hustenreiz kleine Verletzungen an den Schleimhäuten entstehen. Ernsthafte Komplikationen können bei älteren oder kranken Menschen auftreten.
Ob auch eine bakterielle Beteiligung vorliegt muss die Untersuchung des Auswurfs zeigen. Neben dem Abfragen der typischen Beschwerden wird der Arzt auch die Lunge und die Atemwege abhören. Hierbei kann er anhand der Atemgeräusche den genauen Zustand ermitteln.
Schleimlösende Medikamente helfen das zähe Bronchialsekret zu verflüssigen, so dass es leichter abgehustet werden kann. Hausmittel wie Erkältungstee oder Zwiebelsaft, aber auch Brusteinreibungen mit Menthol und Eukalyptus lindern den lästigen Hustenreiz. In manchen Fällen sollte ein Antibiotikum gegeben werden. So zum Beispiel bei Kleinkindern, bei immungeschwächten Patienten oder bei Vorliegen anderer Grunderkrankungen.
Raucher sind besonders anfällig für eine Bronchitis. Der Weg zum Nichtraucher wird von den Krankenkassen durch Seminare unterstützt.