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Darmkrebs-Vorsorge

Zu den am häufigsten vorkommenden Krebserkrankungen zählt der Darmkrebs. Allerdings kann man diesen in den meisten Fällen heilen, wenn man ihn frühzeitig erkennt. Das ist der Medizin ungeheuer wichtig, denn immer wieder kann man in einigen Fernsehspots Prominente erleben, die einen dazu bewegen sollen, dass man zur Vorsorgeuntersuchung gehen soll. Aufgrund der hohen Erfolgsquote kann man wirklich nur jedem raten, eine solche Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen. Viele scheuen sich davor, weil sie eine solche Untersuchung immer mit einer Darmspiegelung in Verbindung bringen. Natürlich ist es richtig, dass dies lange Jahre als die einzige Methode galt, einen Darmkrebs frühzeitig zu erkennen. Doch es gibt auch andere Untersuchungsmethoden, die genauso aussagefähig sind.

So kann man zum Beispiel seinen Stuhlgang in regelmäßigen Abständen (jährlich) testen lassen, ob sich eventuell für das menschliche Auge nicht sichtbares Blut darin befindet. Wenn dies nicht der Fall ist, kann man etwas beruhigter weiterleben, auch wenn das keine 100 prozentige Aussage ist. Wenn jedoch ein positiver Befund vorliegt, dann kommt man nicht umhin, eine Darmspiegelung vornehmen zu lassen. Nur so kann man die Ursache für das entdeckte Blut erkennen und dann entsprechende Maßnahmen einleiten.

Eine weitere Methode der Darmkrebs-Vorsorge kann man direkt von seinem Hausarzt durchführen lassen. Da sich sehr viele Tumore im Mastdarmbereich bilden, kann der Arzt sie durch Ertasten mit dem Finger entdecken. Aber auch hier gilt, dass eine genaue und wirklich aussagefähige Diagnose nur mit der Darmspiegelung möglich ist. Hier kann man sogar vermeintlich harmlose Darmpolypen während der Spiegelung gleich entfernen damit sich nicht schlimmeres bilden kann.