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Diätberatung

Die Diätberatung ist eine erweiterte Ernährungsberatung. Dabei sollte jedoch weniger auf das Wort „Diät“ in Bezug zum Abnehmen gesetzt werden, sondern auch in gezielter Ernährungsveränderung bei bestimmten Erkrankungen. Gerade bei Herz- und Kreislauferkrankungen wie auch bei Diabetes ist eine Umstellung der Ernährung notwendig, um einen gesünderen Lebensstil und damit eine verlängerte Lebenserwartung zu haben.

Eine Diätberatung bezieht sich deshalb nicht nur auf das Abnehmen, sondern es erfolgt eine Beratung im Bereich der Ernährung bei Krankheiten, nach Operationen, zum Vorbeugen von Erkrankungen – und sogar zum Zunehmen bei Untergewicht.

Diätberater lassen sich finden über Annoncen, wie auch Ernährungsberater, dabei sollte jedoch immer auch auf die entsprechende Ausbildung geachtet werden. Da es keine geschützte Berufsbezeichnung gibt, weder für den Diätberater noch für den Ernährungsberater, sollten entsprechende Nachweise verlangt werden, bevor ein Beratungsvertrag unterschrieben wird. Wer hier Zweifel hat, der sollte seinen behandelnden Arzt fragen, ob dieser vielleicht eine Empfehlung für einen geeigneten Diätberater aussprechen kann. Ein Diätberater, wie auch ein Ernährungsberater, der gar keinen Nachweis über entsprechende Kurse oder eine Fortbildung erbringen kann, sollte auf jeden Fall nicht in Anspruch genommen zu werden – schon allein aus dem gesundheitlichen Aspekt, nicht falsch beraten und dann womöglich noch kränker zu werden. Und das sollte nicht das Ziel einer Diätberatung sein, hier geht darum, wieder gesünder und damit auch leistungsfähiger zu werden, so weit wie es noch möglich ist mit den bestehenden Problemen und Erkrankungen.

Übrigens: Es ist wichtig, bei der Ernährungsberatung wie auch bei der Diätberatung, mit offenen Karten zu spielen. Menschen, die rauchen oder regelmäßig Alkohol zu sich nehmen, haben einen anderen Nährstoffbedarf, als Menschen, die nicht rauchen und nur selten bis nie Alkohol trinken. Und eine Beratung kann wirklich nur dann gut sein, wenn der Diätberater den Lebens- und Ess-Stil des zu Beratenden weiß – ansonsten werden sich Fehler einschleichen, für den die beratende Person jedoch nichts kann, sondern die auf der Nicht-Offenheit des zu Beratenden fußt. Deshalb gilt: Offenheit bringt Gesundheit – Verschleiern macht nur noch kränker.