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FSME

Die FSME, wie die Frühsommer- Meningoenzephalitis kurz genannt wird, wird in den meisten Fällen durch einen Zeckenbiss übertragen. Bei der FSME handelt es sich um eine Virusinfektion, die in unterschiedlichen Phasen verläuft –und sich auch ganz unterschiedlich auf den Betroffenen auswirkt.

Nicht jeder Zeckenbiss überträgt übrigens den Virus, der die Frühsommer- Meningoenzephalitis auslöst. Dies ist ein Irrtum, der sich leider schon seit langer Zeit gehalten hat, weshalb viele nach jedem Zeckenbiss gleich in Panik verfallen. Wenn der FSME-Virus übertragen würde, tritt etwa in 30 Prozent der Fälle die Erkrankung auch auf.

Die Symptome der Frühsommer- Meningoenzephalitis sind oftmals denen einer Sommergrippe vergleichbar, weshalb es manchmal schwer ist, einen Zeckenbiss und eine FSME zu diagnostizieren. Dennoch ist die FSME meldepflichtig, auch dann, wenn sie nicht zum Tod führt.

Symptome der FSME können sein:

Kopfschmerzen
Rückenschmerzen
Hohes Fieber
Schmerzende Glieder
Schwindel
Übelkeit
Erbrechen
Lichtempfindlichkeit
Psychosen
Lähmungen
Bewusstseinsstörungen

Innerhalb von drei Tagen tritt meist eine Besserung auf, der Heilungsverlauf selbst dauert etwa eine bis drei Wochen. Dennoch kann diese Erkrankung auch Folgeerscheinungen mit sich bringen, die das Leben des Erkrankten oft sehr belasten. Deshalb ist es auch wichtig, sich in Risikogebieten mit hohem Zeckenaufkommen unbedingt impfen zu lassen. Die Nebenwirkungen dieser Zeckenschutzimpfungen wie sämtliche anderen wichtigen Details dazu können bei der jeweiligen Krankenkasse oder Privaten Krankenversicherung erfragt werden.