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Eine Einführung in die Lehre des Feng Shui

Mit Feng Shui bezeichnet man eine der vielen klassischen Lehren aus dem alten China. Der wesentliche Grundgedanke in dieser Lehre besteht darin, dass der Mensch mit sich und seiner Umwelt in einem harmonischen Einklang leben soll. Um dies zu erreichen, werden im Feng Shui verschiedene Lehren, wie etwa Yin und Yang oder die Lehre der fünf Elemente, angewendet. Sie alle sollen den Mensch dazu bringen, dass er seine Umwelt intensiver wahrnimmt und mit ihr verschmilzt. Das Chi soll in seinem Fluss vollkommen frei sein und nicht blockiert werden. Mit Chi bezeichnen die Chinesen die Energie von allem, was uns umgibt.

Durch die angewandten Lehren des Feng Shui wird von den Personen, die an diese glauben, auch Einfluss auf die eigene Umwelt genommen. So werden Plätze für Gebäude und Grabstätten danach ausgesucht, welchen natürlichen Schutz die entsprechende Landschaft zu bieten hat. In der westlichen Welt haben die Lehren aus dem Feng Shui mittlerweile auch Einzug gehalten und werden dort meist als ein Bestandteil der Esoterik behandelt. Hier beschränkt man sich meist darauf, den Einfluss der Umwelt auf den Bereich innerhalb der eigenen vier Wände zu begrenzen. Während man im klassischen Feng Shui sich bei der Ausrichtung der Örtlichkeiten an den Himmelsrichtungen orientiert, wird dies bei der westlichen Anschauung dieser Lehre außer Acht gelassen. Auch verwendet man im Westen viel mehr Hilfsmittel, als im klassischen Feng Shui, wo es nur ganz wenige gibt, wie etwa Amulette.