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Flugangst

Kaum eine Angst beeinflusst den Urlaub so sehr wie die Flugangst. Wer eine Fernreise machen möchte, und Flugangst hat, der ist oft nicht in der Lage, den nötigen Flug in sein gewünschtes Urlaubsland anzutreten. Doch dies bedeutet nicht, dass einen seine eigene Flugangst sein Leben lang einschränken muss – in drastischen Fällen kann zur Not auch eine gute Psychotherapie helfen, in leichten sanfte Medikamente, welche die Angst zum Teil nehmen.

Nicht einnehmen sollte man jedoch starke Beruhigungsmittel wie Valium oder Diazepam, was schnell abhängig machen kann, und lediglich die Unruhe unterdrückt, die Problematik selbst jedoch nicht beseitigt.

Wer unter Flugangst leidet, sich seinen Urlaub jedoch nicht vermiesen lassen möchte, der sollte den Arzt oder die Ärztin seines Vertrauens ansprechen – oder die Krankenversicherung wegen entsprechender Behandlungsmöglichkeiten ansprechen.

Und man sollte auch keine Scheu davor haben, von seiner Flugangst zu berichten und nach Hilfe zu fragen. Eine Vielzahl an Menschen leidet unter Ängsten unterschiedlichster Art und Weise – und die Flugangst ist wahrscheinlich eine der „gewöhnlichsten“ unter allen Ängsten.

Eine Flugphobie kann das private und berufliche Leben sehr einschränken, doch dies muss nicht ein Leben lang andauern. Nicht immer besteht eine Flugangst von Anfang an, manchmal entsteht sie erst im Laufe der Zeit, oft auch nicht nachvollziehbar, wie dies bei vielen anderen Ängsten auch der Fall ist. Doch Ängste sind behandelbar, und das mit Erfolg. Es ist nur wichtig, sich zu öffnen und dem Arzt davon zu erzählen, wie es einem geht und was die Ängste mit einem machen. Nicht gut ist es, statt einem Gespräch mit dem Arzt oder einem Psychologen das „Heil“ im Alkohol oder in wahllos eingenommenen Medikamenten zu suchen. All dies bewirkt meist eher das Gegenteil – und wird die in der Zukunft auftretende Flugangst möglicherweise schon im Vorfeld verstärkt haben.