Artischocke
Die vielen verschiedenen Wirkungen der Artischocke sind durch eine innere Anwendung zu erzielen, meist sind die Wirkstoffe Cynarin, die Chinasäurederivate und die Flavonoide entweder in Kapseln oder in Tropfen enthalten. Diese wirken sowohl anregend für den Appetit als auch fördernd für die Verdauung. Außerdem wird der Artischocke eine positive Wirkung in Sachen Cholesterin nachgesagt, sie soll zu einer Senkung des gefürchteten Cholesterinspiegels beitragen. Das Cynarin, ein Bitterstoff, wirkt dabei anregend auf den Stoffwechsel von Leben also auch der Galle. Zusätzlichen haben Artischocken eine diätische Wirkung, und ist als Wirkstoff auch in Tees und Tinkturen zu finden, auch Säfte gibt es inzwischen davon.
Von einer Eigenherstellung solcher Produkte ist jedoch abzuraten, da von der Artichocke nur das Innere, bekannt als (Artischocken-) Herz verwendet werden darf, ansonsten ist dieses Gemüse nicht zum Verzehr geeignet. Manche Quellen besagen außerdem, dass der Blütenboden der Artischocke verwendet werden kann, dies ist jedoch immer noch mit Vorsicht zu genießen, da sich hier die Meinungen zum Teil immer noch zu sehr widersprechen. Deshalb: Nur das Herz der Artischocke verwenden, Tinkturen und Lösungen nicht selbst herstellen, auch wenn viele Laien-Naturheilkundler gerne selbst experimentieren. Anders jedoch als zum Beispiel die einfach zu verwendende Ringelblume sind Artischocken weitaus schwerer zu „bearbeiten“. Deshalb gilt unser Rat: Nur fertige Produkte verwenden, wenn man Heilmittel mit den Wirkstoffen und Inhaltsstoffen der Artischocke haben möchte.