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Augentrost

Während bei vielen Pflanzen die Wirkung nicht immer aus dem deutschen Namen ersichtlich ist, kann beim Augentrost klar abgelesen werden, wofür sie wohltuend ist. So wird sie in der Naturheilkunde verwendet beim Gerstenkorn, bei Bindehautentzündungen, bei einer Überanstrengung der Augen sowie bei Lidrandentzündungen. Anders als die Aloe Vera (Hier den Link zur „Aloe Vera“ setzen) zum Beispiel, die erst in den vergangenen Jahren bekannt wurde, dafür aber einen fast unglaublichen Beliebtheitsschub erlebt, wird Augentrost bereits seit vielen Generation für die Linderung und Besserung von Augenerkrankungen und Problemen mit den Augen verwendet. Hierzu wird der Augentrost abgekocht und in diesen Sud werden Kompressen gelegt, die danach leicht ausgedrück werden müssen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Flüssigkeit nicht mehr zu heiß ist, sonst kann es zu Verbrennungen kommen im Bereich der Augen. Diese Kompressen werden dann auf die Augen gelegt und sollen gerade bei Bindehautentzündungen regelrechte Wunder wirken.

Doch nicht nur für die Augen wird die Euphrasia officinalis, so der Pflanzenname des Augentrost, verwendet. Auch in anderen Bereichen bringt sie immer wieder Linderung. Egal ob bei Schnupfen oder Heuschnupfen, bei Grippe, belegter Zunge, bei Husten, bei Völlegefühl oder Verdauungschmerzen, viele Naturheilkundler schwören auf die breite Palette der Wirksamkeit des Augentrost. Dazu soll er helfen bei Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, und sogar bei manchen Migräneerkrankten soll er schon Wirkung gezeigt haben. Hierzu wird er meist als Tee angewendet und soll dabei zugleich auch Halsschmerzen lindern.

Das Interessante beim Augentrost ist, dass diese Pflanze diesen Namen eigentlich erhalten hat, weil die Blüten tatsächlich ein wenig auch an Augen erinnern. Später wurde daraus dann tatsächlich eine Pflanze, die in der Naturheilkunde auch in diesem Bereich besonders verwendet wird. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirkung des Augentrost jedoch bis heute noch nicht, trotz der vielen Generationen, die auf die heilsame Kraft dieser Pflanze vertraut haben und vertrauen.