Augentrost
Doch nicht nur für die Augen wird die Euphrasia officinalis, so der Pflanzenname des Augentrost, verwendet. Auch in anderen Bereichen bringt sie immer wieder Linderung. Egal ob bei Schnupfen oder Heuschnupfen, bei Grippe, belegter Zunge, bei Husten, bei Völlegefühl oder Verdauungschmerzen, viele Naturheilkundler schwören auf die breite Palette der Wirksamkeit des Augentrost. Dazu soll er helfen bei Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, und sogar bei manchen Migräneerkrankten soll er schon Wirkung gezeigt haben. Hierzu wird er meist als Tee angewendet und soll dabei zugleich auch Halsschmerzen lindern.
Das Interessante beim Augentrost ist, dass diese Pflanze diesen Namen eigentlich erhalten hat, weil die Blüten tatsächlich ein wenig auch an Augen erinnern. Später wurde daraus dann tatsächlich eine Pflanze, die in der Naturheilkunde auch in diesem Bereich besonders verwendet wird. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirkung des Augentrost jedoch bis heute noch nicht, trotz der vielen Generationen, die auf die heilsame Kraft dieser Pflanze vertraut haben und vertrauen.