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Bärlauch

Wer vor mehreren Jahren gedacht hatte, der Bärlauch sei für immer in der Versenkung verschwunden, der hat sich gewaltig geirrt. Heute findet die Pflanze wieder viel Verwendung, als Gewürz und auch als Heilpflanze. In den vergangenen Jahren kam ein regelrechter Boom auf in Sachen Bärlauch. Fast wie die Aloe Vera (hier den Link setzen zum Punkt „Aloe Vera“) wurde Bärlauch binnen weniger Jahre zu einer Berühmtheit. Während die Wüstenlilie (hier den Link setzen zum Punkt „Wüstenlilie“) jedoch erst in den letzten Jahren zur Bekanntheit kam und sich um ihre Herkunft viele Legenden ranken, war Bärlauch in früheren Tagen bereits eine oft verwendete Pflanze. Wieso genau der neue Run auf die mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebel verwandte Allium ursinum plötzlich ausbrach kann nur vermutet werden. Sicher ist jedoch, dass der Bärlauch inzwischen in vielen Nahrungsmitteln, zum Beispiel Käse und Joghurt sowie in vielen Heilmitteln der Naturheilkunde zu finden ist.

Zwar gibt es, wie auch bei der Aloe Vera, keine nachgewiesenen Wirkungen des Bärlauchs, wohl aber wird ihm durch die enthaltenen Flavonoide eine antibakterielle und auch antivirale Eigenschaft nachgesagt. Zusätzlich hier sollen diese auch zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hilfreich sein durch die hemmende Wirkung auf die Blutgerinnung sowie gleichzeitig vor Krebs schützen. 50 Gramm des Bärlauchs enthalten übrigens den kompletten Tagesbedarf des menschlichen Körpers an Vitamin C (Empfohlener erforderlicher täglicher Bedarf an Vitamin C sind 75 mg). So kann gesagt werden: Wenn bisher auch noch kein wissenschaftlicher Nachweis dafür erbracht werden konnte, dass Bärlauch all die Eigenschaften hat, die ihm nachgesagt werden von vielen Anhängern der Naturheilkunde, so kann dennoch gesagt werden, dass er sehr gesund ist und keinerlei nachteilige Wirkungen für den Körper hat. Anders als beim Beifuß (hier den Link setzen zum Punkt „Beifuß“), der ab einer bestimmten Menge eine gegenteilige Wirkung für den Körper hat, gibt es beim Bärlauch jedoch keine Höchstmenge. So kann man die Pflanze, deren komplette Teile genießbar sind, ohne Reue und ohne Bedenken zu sich nehmen, in welcher gewünschten Form auch immer.