Beifuß
Inzwischen wird die ehemals als Heilmittel in Sachen Verdauung eingesetzte Pflanze eigentlich nur noch in der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin angewendet. Hier wird sie bei der Moxa-Therapie eingesetzt. Bei der Moxa-Therapie werden bestimmte Punkte erwärmt, und ist damit, im weitesten Sinne, mit der Akupunktur verwandt, da es bei beiden Therapien um eine Stimulierung bestimmter Punkte des Körpers, die dann zu einer Linderung und Heilung der vorliegenden Erkrankung führen sollen. Bei der Moxa-Therapie werden hierfür oft Beifußfasern über den jeweilig zu stimulierenden Punkten abgebrannt. Die Behandlung durch einen Arzt der TCM wird übrigens inzwischen teilweise von den Krankenversicherungen übernommen, wenn eine Private Zusatzversicherung vorhanden ist. (Hier den Link setzen zum Punkt „Zusatzversicherungen, Private“ oder halt einen Affiliate-Link ;-)) Anders als Behandungen beim Heilpraktiker, die nur eine theoretische, aber keine praktische Prüfung ablegen müssen, um eine Zulassung zu erhalten, darf die Traditionelle Chinesische Medizin nur von Medizinern durchgeführt werden. Dies zeigt auch die Wirksamkeit dieser Art der Behandlung, in nicht nur Linderungen bringt bei vielen Erkrankungen, sondern auch wirkliche Heilung.