Bockshornklee
Bockshornklee wird innerlich wie auch äußerlich angewendet. Während der Tee eine innerliche Linderung bei Husten bringen soll, werden die Samen der Pflanze auch bei Diabetes Mellitus verwendet. Bei einer leichteren Form dieses Mangels an Insulin kann es dabei alleine angewendet werden, bei einer schweren Diabetes Mellitus als eine begleitende Behandlung mit jeweils 25 Gramm des Pulvers aus den Samen des Bockshornklees. Dies resultiert aus der – inzwischen längst nachgewiesenen – Wirkung der Bockshornkleesamen. Sie führen zu einer Senkung des („bösen“) Cholesterins, des LDL-Cholesterins und des Blutzuckerspiegels. Neben dieser nachgewiesenen Wirkung wird Bockshornklee auch eingesetzt zur Milchbildung bei Frauen, die stillen, deren Körper jedoch selbst nicht genug Milch dafür produziert.
Äußerlich angewendet wird der Samen des Bockshornklee bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie generell Entzündungen, bei Beschwerden der Atemwege, bei Ekzeme und Eiterungen der Haut sowie bei Rheuma und Beschwerden der Atemwege. Dazu können sowohl fertige Präparate verwendet werden als auch die eigene Herstellung durch das Mahlen der Bockshornkleesamen und dem Vermischen mit Wasser und dem Kochen zu einem Sud. Dieser wird dann auf Wickel oder Kompressen aufgebracht. Die Formel heißt hier 1 zu 5, das heißt, auf 50 Gramm der gemahlenen Samen kommt ein Viertelliter (250 Milliliter) Wasser. Wer den Bockshornklee nicht selbst mahlen möchte, oder auch kann, falls eine entsprechende Maschine dafür fehlt, der kann auch Konzentrat oder Pulver des Samens kaufen und dies dann verwenden.