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Brunnenkresse

Die Brunnenkresse wird heutzutage meist zur Verfeinerung von Speisen wie Salaten und Suppen verwendet. Auch beim Garnieren spielt sie in der deutschen Küche immer wieder eine wichtige Rolle. Früher jedoch war sie auch für andere Eigenschaften bekannt, die inzwischen bei den Meisten in Vergessenheit geraten ist. Vor allem als Aphrodisiakum wurde sie jedoch eingesetzt, welches als Steigerung der (sexuellen) Lust dienen soll. Dazu soll die Brunnenkresse anregend auf den Appetit wirken, den Stoffwechsel des menschlichen Körpers fördern, harntreibend wirken und zugleich auch eine wehetreibende Eigenschaft haben. In früheren Jahren wurde sie auch gegen Skorbut eingesetzt, eine Mangelerscheinung bei falscher Ernährung, die aufgrund des fehlenden oder zu wenig Vitamin C auftritt und zu vielen, zum Teil schweren, körperlichen Schäden führen kann. Heute wird die Brunnenkresse oft bei Rheuma angewendet.

Außerdem soll die Pflanze eine helfende Wirkung bei der Erkrankung mit Diabetes Mellitus haben. Diese Wirkungen sind nicht nachwiesen, doch bei einen Mangel an Vitamin C hat sie sich als sehr hilfreich erwiesen durch ihren Gehalt an dem so wichtigen Vitamin. Vor allem in früheren Tagen, in denen nur das Gemüse und das Obst gegessen werden konnte, das auch gerade Erntezeit hatte, war die Brunnenkresse sehr beliebt zur Aufrechterhaltung der Gesundheit in der Vorbeugung des Vitamin C-Mangels, da sie bereits im Winter geerntet werden konnte. Eine schädliche Wirkung wird der Brunnenkresse nicht nachgesagt, so dass sie ohne Bedenken in der Küche und als Heilmittel der Natur verwendet werden kann.