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Buchweizen

Viele kennen den Buchweizen heute nur noch aus der Öko-Küche – und stecken damit eine Heilpflanze eine Schublade, für die sie viel zu groß ist. Ursprünglich aus der Mongolei kommend, hat sich der Buchweizen eines Tages als wirksames Naturheilmittel bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen herausgestellt. Durch das in der Pflanze enthaltene Rutin verbessert sich in den Blutgefäßen die Mikrozirkulation. Dies hat eine positive Wirkung auf die Gefäßwande, weshalb der Buchweizen immer mehr an Bekanntheit gewann. Für Menschen die viel stehen müssen bei der Arbeit ist diese Heilpflanze fast als Wundermittel zu betrachten, sie verhindert sowohl Durchblutungsstörungen in den Beinen und hat sogar bei Krampfadern eine prophylaktische, das heißt, vorbeugende Wirkung. Dazu kann eine Kur durchgeführt werden mit Tee aus Buchweizen, der eine sehr positive Wirkung auf die Blutgefäße und die Wände in den Gefäßen hat.

Aber auch in anderen Bereichen kann Buchweizen sehr viel bewirken. So wird sie auch eingesetzt gegen Bluthochdruck, als (leichtes) Schlafmittel sowie bei Erfrierungen. In der Homöopathie wird diese Heilpflanze sogar als Mittel gegen Kopfschmerzen, bei Lebererkrankungen sowie bei Erkrankungen der Haut und Ekzemen verordnet und auch bei Wasserablagerungen soll sie sehr hilfreich sein.

Im Jahr 1999 wurde der Buchweizen dann aufgrund seiner guten Wirkungen zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Damit wurde auch signalisiert: Diese Pflanze wirkt auch in der Pflanzenheilkunde und ihr wird nicht nur nachgesagt, dass sie als Heilmittel einsetzbar ist. So ist dies eine wichtige Auszeichung, die jedes Jahr aufs Neue im Bereich der Arzneimittelpflanzen auf wichtige Pflanzen hinweist und durchaus auch als Wegweiser in Richtung Naturheilmittel verstanden werden kann und darf.