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Calendula officinalis

Die Calendula officinalis ist in unserem Land sowohl unter ihrem Pflanzennamen als auch unter ihrer Bezeichnung „Ringelblume“ bekannt. Die Ringelblume ist eine der schöner anzusehenden Heilpflanzen, bringt jedoch bei weitem nicht nur ihre optische Schönheit mit.

Gerade in der Wundheilung ist sie sehr zu empfehlen. Dabei kann man auch, wenn man es möchte, eigene Tinkturen oder Salben herstellen, da die Calendula officinalis sehr einfach zu verwenden und zu bearbeiten ist. Zum Zuge kommen dabei die Blütenblätter, die entweder aufgekocht und als Sud auf die Wunden verteilt werden, oder man die Blüten in Alkohol taucht, um die Wirkstoffe zu lösen, die zur Heilung der betroffenen Hautstellen führen. In volkstümlicher Bezeichnung ist die Ringelblume unter als Butterblume oder auch Dotterblume bekannt.

Doch nicht nur in der Wundheilung ist die Calendula officinalis sehr zu empfehlen, auch anderen Bereichen kann sie sehr wirksam als Heilpflanze eingesetzt werden. So bringt sie Linderung und zum Teil auch Heilung bei:

Mundschleimhautentzündungen
Brechreiz
Magen- und Darmstörungen
Geschwollenen Lymphknoten
Hämorrhoiden,
Gallenbeschwerden
Magengeschwüren
Leberschwäche
Verstopfung
Schlaflosigkeit
Kopfschmerzen
Menstruationsbeschwerden
Angstzuständen
Schwindel
Beschwerden während der Wechseljahre
Blutergüsse
Hautleiden generell
Quetschungen
Ekzemen
Unreiner Haut
Pickel
Warzen
Offenen Beinen
und vielem mehr.

Vor allem in der Wundheilung hat sich die Ringelblume jedoch ausgezeichnet und zeigt sehr gute Wirkungen bei Besserung und vor allem auch Heilung der Hautrisse oder -schnitte.

Die Calendula officinalis kann aber auch als Tee innerlich angewendet werden, zum Beispiel bei Störungen der Verdauung oder den bereits genannten Menstruationsproblemen oder bei Beschwerden während der Wechseljahre.

Das Positive bei der Ringelblume ist dabei vor allem eins: Sie kann überall angebaut werden, ob im eigenen Garten oder auf dem Balkon im Blumenkasten – und sie ist auch sehr pflegeleicht. So ist man nicht in Hinsicht auf den Kauf der trockenen Blüten auf die Apotheke oder den Bioladen angewiesen, sondern kann die Calendula officinalis selbst anbauen und dann direkt auch die frischen Blüten verwenden. Da die Ringelblume jedoch eine einjährige Pflanze ist, muss sie jedes Jahr aufs Neue angebaut werden, dies gilt zu beachten.

Nebenwirkungen sind bei der Calendula officinalis übrigens nicht bekannt, weshalb sie mit gutem Gewissen als Heilpflanze empfohlen werden kann.