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Dill

Der Dill ist hierzulande am meisten bekannt als Würzpflanze. Damit wird dem Dill jedoch unrecht getan, denn nicht im Salat oder in einem Herings- oder Matjestopf macht er sich gut, sondern auch für die Verdauung selbst, eingesetzt als Tee, ist der Dill eine wirksame Heilpflanze. Wie der Fenchel, übrigens verwandt mit dem Dill, was viele nicht wissen, so ist auch dieser Doldenblütler eine Pflanze mit vielerlei Wirkung.

Vor allem aber bei der Bekämpfung von Blähungen bewirkt der Dill wahre Wunder. Und dabei kann er schon bei Säuglingen eingesetzt werden zur Linderung der Beschwerden. Hierfür sollte ein Tee angesetzt werden, jedoch nur mit einer geringen Beigabe dieser Heilpflanze, da der Dill sehr intensiv ist und man schnell zu viel davon nimmt (was bei der Verwendung in der Küche als Würzkraut auch schnell zu einem Überwürzen führen kann, was ein Gericht fast ungenießbar macht, weil der Dill dann alle anderen vorkommenden „Geschmacksrichtungen“ völlig überlagert).

Doch nicht nur bei Blähungen kann diese Heilpflanze eingesetzt werden. Sie hilft auch bei Appetitlosigkeit zur Anregung des Hungergefühls, gegen Hämorrhoiden, ist Milchfördernd für stillende Frauen, deren Körper selbst nicht genug Milch produziert zur Fütterung der Säuglinge. Außerdem wirkt Dill auch gegen Magenbeschwerden und bei Schlaflosigkeit. Als Sud und in einem Sitzbad verwendet, hilft er auch bei Krämpfen der Gebärmutter und bei Menstruationsbeschwerden.