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Gelbwurz

Das Ingwergewächs Gelbwurz ist den meisten unter diesem Namen eher unbekannt. Umso bekannter ist dafür die Gewürzmischung, in der es enthalten ist: Der Curry. Der Kurkuma genannte Wurzelstock gibt dem Curry seine Farbe, die auch zugleich fast zeigt, wo Kurkuma herkommt. Denn es ist ein Stückchen Indien, dass uns die Gelbwurz auf unseren heimischen Herd und in unsere Teller bringt.

Doch wer denkt, die Gelbwurz sei nur wegen seiner Farbe in Indien so beliebt, der täuscht sich. Der Kurkuma hat eine weitreichende Tradition in der Heilkunst in dem Land am Rande des Himalaya. Seit Jahrtausenden wird er dort als Pflanze mit heilender Wirkung (hier den Link setzen zum Punkt „Heilpflanzen“) verwendet, und hat deshalb nicht ohne Grund den Weg in die Töpfe und Pfanne der Köche und Köchinnen Indiens gefunden.

Bis jetzt wurde die Gelbwurz noch nicht zur Arzneipflanze des Jahres gekürt, dies ist jedoch mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit, denn: Die Wirkung der Gelbwurz bei Krankheiten ist längst wissenschaftlich belegt, und das von Forschern in aller Welt. Dabei ist sie sehr hilfreich bei Problemen mit der Verdauung, sie regt die Bildung von Gallensäure an und lindert durch eine Verbesserung der Gallenblasenentleerung einen Blähbauch und Völlegefühl. Außerdem bringt sie Besserung bei Darmkrämpfen. Zusätzlich dazu bewirkt der Kurkuma die Normwerte der Blutfette zu halten, was gerade bei fetten Speisen sehr wichtig ist. Zugleich hat die Gelbwurz auch eine entzündungshemmende Wirkung, was bei gereiztem Magen lindernd sein kann.

Die Gelbwurz kann also ganz praktisch im Essen als Würzmittel verwendet werden – und zugleich damit dem Körper gut tun. Gerade wer immer wieder Probleme mit Blähungen hat oder Darmkrämpfe sollte öfter mit Kurkuma würzen. Diesen gibt es übrigens nicht nur als Bestandteil der Gewürzmischung Curry, sondern auch als eigenständiges Gewürz, wenn man selbst den Curry vom Geschmack her nicht mag.