Gewöhnliche Rosskastanie
So wurde sich dann auch im Jahre 2008 zur Arzneipflanze des Jahres (hier den Link setzen zum Punkt „Arzneipflanze des Jahres“) gekürt, wodurch bestätigt wurde, dass sie nicht nur den Worten nach eine heilende Wirkung hat, sondern dies tatsächlich auch der Fall ist. Anders als bei der Aloe Vera (hier den Link setzen zum Punkt „Aloe Vera“), bei der bis heute nicht wissenschaftlich festgestellt werden konnte, dass sie wirklich eine Heilpflanze ist, kann man bei der Gewöhnlichen Rosskastanie auf eine gleich dreifach heilende Wirkung hinweisen. So wirken sowohl die Samen als auch die Blüten, die Blätter und auch die Borken in der Heilkunde der Natur. Die Gewöhnliche Rosskastanie ist damit sicher eine der wenigen Bäume, wenn nicht gar der einzige, bei dem fast die gesamten Baumteile in der Naturheilkunde verwendet werden können und auch tatsächlich eine heilende Wirkung zeigen.
Und haben die Inhaltsstoffe der Gewöhnlichen Rosskastanie eine verstärkende Wirkung für die Gefäße, sie wirken entzündungshemmend und hemmt zugleich die Antikoagulation, die Blutgerinnung. Eingesetzt werden können Heilmittel, die aus der Gewöhnlichen Rosskastanie hergestellt wurden deshalb bei Krampfadern und bei Hämorrhoiden, bei Geschwüren des Magens und des Zwölffingerdarms. Und auch bei Blutungen im Uterus, das heißt, bei Blutungen in der Gebärmutter ist die Rosskastanie sehr hilfreich. Dies zeigt, dass die Rosskastanie nicht ohne Grund inzwischen einen solchen Bekanntheitsgrad unter den Heilpflanzen errungen hat und zur Arzneipflanze des Jahres benannt wurde.