Ginkgo
Der Ginkgo ist keine Heil“pflanze“, sondern wie der Eukalyptus (hier den Link setzen zum Punkt „Eukalyptus“) ein Baum, von dem die Blätter in der Naturheilkunde verwendet werden. Bekannt ist der Ginkgo übrigens auch sehr unter seiner deutschen Bezeichnung Fächerblattbaum. Während in früheren Jahren die Samen und die Extrakte der Blätter gegen Erkrankungen der Atemwege wie Bronchitis, Husten und Asthma verwendet wurden und der Ginkgo angeblich auch förderlich zur Wundheilung sein sollte, hat sich die Anwendungsweise inzwischen sehr verwendet. Inzwischen ist klar, dass der Ginkgo in diesen Bereichen nicht wirklich hilfreich ist. Dafür ist er eine ausgezeichnete Heilpflanze, wenn Durchblutungsstörungen vorliegen, da die Samen und Blätterextrakte eine durchblutungsfördernde Wirkung haben. Und auch bei der Steigerung der Gedächtnisleistung kann der Ginkgo sehr hilfreich sein, weshalb er hier oft von älteren Menschen und in Pillenform zur innerlichen Anwendung kommt.
Erhältlich sind die Samen, die Extrakte aus den Blättern und Tee aus einem der beiden Pflanzenbestandteile des Ginkgo sowohl in Apotheken als auch Drogerien und auch in Naturkostläden. Vor einigen Jahren, passend zur Jahrtausendwende, wurde der Ginkgo biloba übrigens vom Kuratorium für den „Baum des Jahres“ zum „Jahrtausendbaum“ benannt, als Zeichen für den Umweltschutz und für den Frieden. Dies verleiht dem Ginkgo, um den sich gerade in Asien jahrtausendealte Mythen und Sagen ranken, noch einen größeren Stellenwert und hebt ihn dadurch weit ab über die sonst in der Natur vorkommenden Heilpflanzen. (hier den Link setzen zum Punkt „Heilpflanzen“)