Knoblauch
Im Jahr 1989 wurde der Knoblauch deshalb auch zur Arzneipflanze des Jahres gewählt, was ihm zugleich auch in gewisser Hinsicht den Stempel verlieh, eine der wichtigeren Heilpflanzen (hier den Link setzen zum Punkt „Heilpflanzen“) zu sein. Er wirkt antibakteriell und desinfizierend, weshalb er wohl auch den Einzug in die Küche der mediterranen Länder fand, da er hier auch für die Zersetzung von Bakterien zuständig war, die sich durch die Hitze entwickeln in den Speisen. Außerdem wirkt er gegen Gefäßverengung und hat sich dadurch einen Ruf erworben in der Linderung von Beschwerden bei der Arteriosklerose. Wer Knoblauch regelmäßig zu sich nimmt, und das als natürlichen Knoblauch und nicht in Pillenform, der sorgt dafür, dass es zu weniger Ablagerungen in den Blutgefäßen kommt und zugleich fördert er die Verhinderung neuer Ablagerungen. Der Knoblauch ist hier eine der wenigen Heilpflanzen, die in diesem Bereich tatsächlich eine Wirkung haben, weshalb jeder, der Probleme mit Arteriosklerose hat, dieses Lauchgewächs in seinen Speiseplan mit aufnehmen sollte. Geruch hin oder her, die Gesundheit geht hier auf jeden Fall vor.
Neben dieser sehr wichtigen Wirkung für die Blutgefäße stärkt der Knoblauch außerdem das Immunsystem und hilft bei Problemen mit der Verdauung. Wer jedoch weiß, dass er bei Lauchgewächsen wie zum Beispiel Zwiebeln oder Schnittlauch hat, der sollte Knoblauch nur gering dosiert zu sich nehmen, da es sonst zu Magenbeschwerden kommen kann. Der Knoblauch kann auch selbst angebaut werden, wobei dies mehr Mühe macht, als ihn im Laden oder auf dem Markt zu kaufen. Gerade auf dem Wochenmarkt erhält man meist eine sehr gute und vor allem sehr frische Qualität.