Kurkuma
Genau deshalb hat der gelbe Wurzelstock in seinem Ursprungsland Indien auch einen Jahrtausende alten Ruf in der Heilkunst und wird dort auch heute noch verwendet. Durch ihre verstärkende Wirkung bei der Bildung der Gallensäure trägt sich zu einer Verbesserung der Verdauung bei und hilft zugleich bei der Entleerung der Gallenblase, in dem sie auch hier unterstützt und dadurch die Entleerung verbessert. Dies hat auf den Körper eine entblähende Wirkung und auch die Verdauung wird so verstärkt angeregt. Gerade wer gerne fettes Essen zu sich nimmt, sollte deshalb mit Kurkuma würzen, um auf der einen Seite die Verdauung zu fördern, und nicht das Essen wie einen Kloß im Bauch zu haben – und auf der anderen Seite die Blutfette in einem normalen Bereich zu halten.
Kurkuma ist dabei sowohl in der Würzmischung Curry enthalten, kann aber auch als eigenständiges Gewürz in gut sortierten Supermärkten und vor allem auch Naturkostläden gekauft werden. Viele internationale Läden haben den Kurkuma auch in ihrem Sortiment, oft sogar zu einem besseren Preis. Wer keine große Erfahrung hat im Kochen mit unbekannten Gewürzen sollte sich nicht davon abschrecken lassen, etwas Neues zu probieren. Mit vorsichtigem Rantasten kann man die für sich selbst richtige Würzmenge herausfinden, damit ein wohlschmeckendes Essen zubereiten. Und zugleich seiner Verdauung und damit seiner gesamten Gesundheit etwas Gutes tun.