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Pfefferminze

Im Jahr 2004 wurde die Pfefferminze zur Arzneipflanze des Jahres gewählt vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen – eine Auszeichnung, welche gerade die Pfefferminze sehr zu Recht bekommen hat. Denn: Die Pfefferminze hat eine vielfältige Heilwirkung, die oft zum Teil nur bekannt ist. Dabei hat diese Heilpflanze (hier den Link setzen zum Punkt „Heilpflanzen“) eine gleich um mehrere Jahrhunderte alte Tradition in der Volksheilkunde. Die Pfefferminze wirkt anregend auf den und zusätzlich auch krampflösend. Auch die Produktion von Gallensäure wird erhöht, was für die Verdauung eine förderliche Wirkung hat. Wer Probleme hat mit dem Magen oder Beschwerden des Darms, der kann durch das Trinken von Tee aus Pfefferminzblättern eine Linderung bewirken. Eine Kombination aus Pfefferminze und Echter Kamille gar bewirkt dem arg strapazierten Magen ein wohltuendes Gefühl.

Als Pflanzenauszug in Öl wirkt die Pfefferminze schleimlösend und ist deshalb gut geeignet zur Unterstützung bei einer Erkältung. Auch bei Schmerzen wirkt das Einreiben mit Öl aus der Pfefferminze, dem Minzöl. Gerade bei Kopfschmerzen oder auch Schmerzen, bei denen man Kälte als lindernd empfindet, ist die Pfefferminze in Ölform sehr gut geeignet.

Ein kleiner Tipp übrigens noch: Wem es im Sommer zu heiß ist, der kann versuchen, heißen Pfefferminztee zu trinken. Auch wenn der Tee heiß ist, so kühlt doch die Pfefferminze im Tee und hilft dem Körper dabei, ein wenig abzukühlen. Deswegen ist es auch ratsam, im Winter keinen Pfefferminztee zu trinken, sondern lieber auf wärmende Tee, wie zum Beispiel Schwarztee, mit oder ohne Geschmackszusatz, auszuweichen. Wer auf den Pfefferminzgeschmack dennoch auch im Winter nicht ganz verzichten möchte, kann auch gut Pfefferminze mit Schwarztee mischen.

Kaufen kann man getrocknete Pfefferminzblätter in der Apotheke, in Kräuterläden, in Drogerien und in Bioläden. Und dabei möglichst darauf achten, dass die Pfefferminze biologisch angebaut wurde, das heißt, ohne die Behandlung mit synthetischem Dünger und mit chemischen Pflanzenschutzmitteln. Denn gerade die als Letztes genannten so genannten Pflanzen“schutzmittel“ werden nicht ohne Grund im Umgangssprachlichen als „chemische Keulen“ oder auch „Chemiekeulen“ bezeichnet und sind deshalb auch nicht so wirklich gut für den menschlichen Körper – vor allem nicht im Zusammenhang mit der heilenden Wirkung, die eine Pflanze haben sollte. Weitere Informationen können Sie übrigens auch bei den Krankenversicherungen erfragen. Und: Gerade Private Krankenversicherungen haben oft auch die Behandlung durch einen Heilpraktiker mit in ihrem Versicherungspaket. Aber auch die Gesetzlich Krankenversicherten können diese Behandlung als Kassenleistung abrechnen – wenn sie eine geeignete Private Zusatzversicherung abgeschlossen haben oder abschließen. Einen guten und kostenlosen Versicherungsvergleich finden Sie übrigens hier. (hier hast Du sicherlich einen guten Link zu einem guten Vergleich)