Red Chestnut, die Rote Kastanie
Dazu kommt, dass Red Chestnut-Menschen oft Angst haben, dem anderen könnte etwas passieren, etwas zustoßen, ein Unfall oder eine schlimme Krankheit und geraten deshalb gleich in eine völlig übertriebene Sorge um den anderen, wenn er mal ein paar Minuten später als üblich kommt oder wenn er sich nicht gleich meldet. Angst um sich selbst haben diese Menschen, die in der Bachblüten-Therapie mit der Aesculus carnea, wie die Rote Kastanie mit botanischem Namen heißt, übrigens nicht. Die Angst, die Sorge, die sie haben, dreht sich immer nur um andere. Und dies nur in pessimistischer Weise und längst weit entfernt von allem, auch für die Betroffenen, Erträglichen. Das überzogene Sorgen um die Anderen geht diesen irgendwann gegen den Strich, so dass dem Red Chestnut-Menschen in seinem blockierten Zustand genau das passiert, was er eben nicht möchte: Den oder die Menschen, von denen er sich abhängig fühlt, zu verlieren. Gerade als Eltern sind diese Menschen kaum erträglich. Sie wollen alles über ihr Kind wissen, gewähren diesem keinen Freiraum und sorgen sich ständig und im Übermaße um ihr Kind, und drängen dieses damit auch von sich weg. Sie sind nicht in der Lage, ihre Kinder los zu lassen, und die Abnabelung, die auf natürliche Art und Weise zum Leben dazu gehört, zu durchlaufen. Stattdessen mischen sie sich sorgenvoll auch noch in das Leben ihrer längst erwachsenen Kinder ein.
Die positiven Wirkungen einer Behandlung mit der Red Chestnut-Bachblüte:
Das bei weitem überzogene Sorgen um andere Menschen lässt nach. Der Abhängigkeit wird nicht mehr so viel Raum eingeräumt, der Mensch beginnt nach Auflösung der Blockade in seinem positiven Red Chestnut-Zustand auch für sich selbst Sorge zu tragen und auch sich selbst der Nächste zu sein. Er zieht eine gesunde Grenze zwischen sich selbst und den anderen und bewahrt sein eigenes Ich, weil er sich aus der Abhängigkeit zu Familie, Freunden und Arbeitsplatz herausziehen kann. Er nimmt sich selbst viel stärker wahr und räumt seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen endlich auch Raum ein.
Wichtiger Hinweis:
Selbst wenn nur ein Teil der genannten Symptome auf Sie selbst zutrifft, so könnte dennoch eine Behandlung mit Bachblüten eine Besserung mit sich bringen.
Wichtig ist aber immer bei der Bachblüten-Therapie: Gehen die Symptome nicht weg oder wegen die psychischen und in deren Folge die physischen, das heißt, körperlichen Probleme noch schlimmer, muss unbedingt ein Arzt und / oder ein Psychologe zu Rate gezogen werden. Egal, wie sehr man an der Schulmedizin zweifeln mag, manchmal geht es nicht ohne sie, um den Weg zu seiner Heilung zu finden. Denn eines sagen auch die Bachblüten-Berater: Eine Bachblüten-Therapie kann und sollte niemals den Besuch bei einem Arzt ersetzen!
Treten die genannten Symptome bei Kindern auf, zum Beispiel eine Wesensveränderung, dann ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen, schon um sicher zu gehen, dass das Kind nicht Opfer eines sexuellen, körperlichen oder psychischen Übergriffs wurde. Dies ist im Sinne der Gesundheit des Kindes und ist immer weitaus wichtiger als eine Behandlung mit Bachblüten!