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Walnut, die Walnuss

Die Walnut ist in der Bachblüten-Therapie vor allem für jene gedacht, die sich einem Übergang befinden. Jede Form von Veränderung, sei es eine Trennung, eine Abschied, ein Umzug, eine neue Schule oder ein neuer Arbeitsplatz, bedeutet nicht nur äußerlich einen Übergang, sondern auch innerlich. Die neue Lebensphase verändert einen großen Teil des Lebens, dabei spielt es vorrangig keine Rolle, ob diese Veränderung positiv ist, wie zum Beispiel eine Schwangerschaft, eine bessere Stellung, ein Umzug in die geliebte Großstadt oder das bevorzugte Dorf, oder negativ, wie ein Todesfall, der Weg ins Altersheim oder eine schwerwiegende Krankheit.

Jede Veränderung will erst in Angriff genommen werden und verlangt Kraft ab. Dies bedeutet auch, die Dinge, für die man sich entschieden hat, dann auch im Leben umzusetzen. Nicht selten müssen in solchen Phasen auch die Ziele, die Lebensziele, noch einmal durchdacht, wenn nicht gar neu überdacht werden. Und das kostet oft viel Kraft. Ein Neuanfang, gerade wenn er ungewollt ist, wird nicht auf die leichte Schulter genommen, weil es einfach eine eingreifende, manchmal auch sehr tiefgreifende Veränderung ist, die da im eigenen Leben von statten geht.

Nicht wenige der Walnut-Menschen haben in ihrem blockierten Negativzustand Probleme mit der Haut. Es scheint, als würden sie sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr in ihrer Haut wohlfühlen.

Die Walnut-Bachblüte ist eine jener Bachblüten, die eingesetzt werden im Moment, in einer bestimmten Lebensphase. Dabei geht es weniger um bestimmte Persönlichkeitszüge wie zum Beispiel beim Vine-Menschen, sondern um temporäre Lebenslagen, die einen Menschen blockieren und an den Kräften zehren. Gerade in Trennung-Situationen ist die Walnut deshalb sehr geeignet, zumindest teilweise eine Hilfestellung zu bieten durch die Therapie mit Bachblüten. Die Juglans regia, wie die Walnuss mit botanischem Namen bezeichnet wird, ist deshalb meist nicht in der häufigen oder wiederkehrenden Anwendung zu finden.

Die positiven Wirkungen einer Behandlung mit der Walnut-Bachblüte:

Die neue Lebensphase kann angegangen werden, ohne dass es weiter so sehr an den Kräften zehrt. Trennungen von Menschen, bei denen man zuvor aus alter Gewohnheit und mangelnder Kraft zur Trennung, blieb, fallen leichter. Man kann sich das Leben neu erschließen, neue Wege gehen. Und ist in der Lage, nach vorne zu sehen und das Neue, was in das eigene Leben tritt, auch zu genießen. Die Walnut-Bachblüte wirkt dabei auch befreiend auf den Menschen, der mehr Mut bekommt, sich dem Leben neu zu stellen oder den neuen Anfang auch zu verinnerlichen und anzunehmen als neue Lebensphase.

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss:

Nicht immer treffen alle Symptome auf einen Menschen zu, der einen solchen Blockadezustand hat. Teilweise sind nur einige oder auch nur wenige Ausdrucksweisen eines blockierten Negativzustandes zu sehen. Dies heißt jedoch nicht, dass die Bachblüten—Therapie dann weniger erfolgreich wäre mit der empfohlenen Blüte. Nicht immer müssen alle Symptome vorhanden sein, um einen Blockadezustand identifizieren zu können.

Wichtig ist jedoch auch: Werden die Symptome des Negativzustandes nicht weniger, oder werden gar noch schlimmer, sollte unbedingt ein Arzt oder ein Psychologe zu Rate gezogen werden. Denn die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen, egal, ob es sich dabei um die körperliche Gesundheit handelt oder die seelische Verfassung. Auch gute Bachblüten-Berater sagen dies und raten den Gang zum Arzt, wenn die Bachblüten-Therapie nicht anschlägt. Auch sollte eine Bachblüte niemals als Ersatzmedikation eingesetzt werden, sondern allenfalls als begleitende Behandlung!

Wenn es bei Kindern zu einem Auftreten von Blockadezuständen kommt, sollte auf jeden Fall ein Arzt eingeschaltet werden, oder zumindest anderweitige Hilfe gesucht werden. Zwar gibt es auch die Bachblüten-Therapie für Kinder, diese sollte jedoch keine Symptome beseitigen, die eigentlich in Behandlung gehören. Die Liebe zum Kind sollte hier an erster Stelle stehen und das eigene Handeln auch bestimmen. Deshalb sollte, wenn einem etwas seltsam an seinem Kind vorkommt, nicht der Verlass auf der Bachblüten-Therapie liegen, damit die Symptome verschwinden, sondern es sollte nach den Gründen der Wesensveränderungen gesucht werden, damit ausgeschlossen werden kann, dass die Verhaltensänderung/en Folgen eines Übergriffs sexueller, psychischer oder anderweitig körperlicher Art sind.