Zitronenmelisse
Die Zitronenmelisse wurde im Jahre 1988 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt, und dies auch zu Recht, denn neben der würzenden Wirkung dieser Pflanze wird auch immer wieder ihre Heilkraft geschätzt. Dabei wirkt die Zitronenmelisse spasmolytisch, was bei Beschwerden des Magen und des Darms zur Entkrampfung und zur Beruhigung des betroffenen Bereiches führt. Die sedative Wirkung dieser Heilpflanze führt zur Beruhigung bei nervlicher Anspannung und auch bei Einschlafstörungen. Gerade im Bereich der Schlafstörungen verwenden viele Betroffene sehr viele Medikamente der Schulmedizin, die oft auch Nebenwirkungen hervorrufen, anstatt sich auf die Heilkraft der Natur zu verlassen, was sehr schade ist. Bei Stress und Unruhe sollte möglichst immer erst der Weg in die natürliche Apotheke dieser Welt genommen werden und entsprechende Heilpflanzen (hier den Link setzen zum Punkt „Heilpflanzen“) dann zur Anwendung kommen. Wer sich hier unschlüssig ist, was hilft und was nicht, der kann diesbezüglich bei seiner Krankenkasse nachfragen. Die meisten Krankenkassen arbeiten heute serviceorientiert, sowohl die Privaten Krankenversicherungen als auch die Gesetzlichen Krankenkassen, so dass man in den meisten Fällen auch eine gute fachliche Auskunft erhält.
Die Zitronenmelisse findet außerdem oft Anwendung in Teemischungen mit Baldrian und Hopfen, die beide auch eine beruhigende Wirkung haben. Gerade die Mischung macht es hier, die sehr hilfreich ist und oft besser wirkt als synthetisch hergestellte Medikamente, die zusätzlich oft eher schlaff machen, als einen ruhigen Schlaf oder Beruhigung für das angeschlagene Nervenkostüm zu bringen. Als Badezusatz wirkt die Zitronenmelisse außerdem bei Entzündungen der Haut und zur Entspannung. Außerdem findet die Zitronenmelisse oft Verwendung in Salben für Herpes simplex, da einige ihrer Wirkstoffe auch antimikrobielle Wirkungen haben und zusätzlich auch antivirale, was gerade beim Herpes simplex (hier den Link setzen zum Punkt „Herpes simplex“) eine baldige Besserung bringt.