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Heilpraktiker

Was viele Ärzte der Schulmedizin nicht mehr bieten, das bietet inzwischen der Heilpraktiker: Die Beschäftigung mit dem Patienten als ganzheitlicher Mensch und die Einbeziehung von Naturheilkunde in die Behandlung des Erkrankten.

Dabei findet eine Verknüpfung statt, die den guten Heilpraktiker so wertvoll macht: Alte Heilkünste aus zahlreichen Ländern und Heiltraditionen werden verbunden mit den Erkenntnissen der modernen und wissenschaftlich fundierten Medizin.

Nach langem Kampf, in dem viele Allgemeinmediziner (hier den Link setzen zum Punkt „Allgemeinmediziner“) und Fachärzte nur von ihrem eigenen Können überzeugt waren, anstatt über den Tellerrand zu blicken und zu sehen, dass es neben der herkömmlichen Schulmedizin noch andere Methoden zur Heilung gibt, ist vielerorts eine Trendwende eingekehrt. So arbeiten inzwischen viele Ärzte auch gezielt mit Heilpraktikern zusammen, als Ergänzung ihrer eigenen Tätigkeit und Arbeit mit dem Patienten.

Festgestellt werden muss dabei jedoch, dass der Weg eines Heilpraktikers in der Ausbildung einen ganz anderen Weg geht als den, welchen Schulmediziner in ihrem Studium beschreiten. So gibt es für angehende Heilpraktiker in unserem Lande nicht die Möglichkeit, eines Studiums an einer Universität, stattdessen wird in Heilpraktiker-Schulen verschiedener Art und Weise unterrichtet. Die Prüfung zum Heilpraktiker ist jedoch gesetzlich festgelegt, die rechtlichen Richtlinien hierfür, auch die Ausübungsvorgaben, sind im Heilpraktikergesetz (hier den Link setzen zum Punkt „Heilpraktikergesetz“) zu finden.

Der „normale“ Heilpraktiker, der unter anderem mit Akupunktur und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) arbeitet, sich jedoch nicht ärztlich betätigen und auch keine rezeptpflichtigen Medikamente verschreiben darf, unterscheidet sich vom Heilpraktiker für Psychotherapie, (hier den Link setzen zum Punkt „Heilpraktiker für Psychotherapie“) der keinerlei körperliche Behandlung vornehmen darf, sich aber damit auskennen sollte, um ganzheitlich helfen zu können bei Beschwerden und Erkrankungen.

Inzwischen haben viele Krankenkassen, sowohl die Gesetzlichen Krankenkassen als auch die Privaten Krankenversicherungen die Wirksamkeit von guten Heilpraktikern erkannt und bieten teilweise Behandlungen dieser Art auch im Rahmen ihrer Versicherung an und übernehmen die Kosten. Nicht jede Krankenversicherung macht dies jedoch, oft muss dazu eine Private Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Weitere Informationen hierfür erhalten Sie bei der jeweiligen Krankenversicherung.

Wer Interesse hat an einer Ausbildung zum Heilpraktiker, kann sich an eine der zahlreichen Schulen wenden, welche diese Ausbildung bzw. die Prüfungsvorbereitung für die staatliche Heilpraktikerprüfung anbieten. (vielleicht hast Du hier einen Link zu einer der Schulen, die eine Ausbildung anbieten, die machen ja zum Teil sicher auch Affiliatesachen) Manche Heilpraktikerschulen bieten auch Fernunterricht an, ebenso wie manche Fernschulen die Ausbildung zum Heilpraktiker und zum Heilpraktiker für Psychotherapie in ihrem Schulprogramm haben.