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Hypochondrie

Es gibt sie wirklich, die Menschen, die man oft leicht belustigt als Hypochonder bezeichnet, denn sie leiden an einer tatsächlichen Krankheit, der Hypochondrie. Diese Erkrankung ist eine psychische Erkrankung, bei der die daran Erkrankten unter einer fehlgeleiteten Wahrnehmung des eigenen Körpers leiden. Jedes Ziehen wird zu einer schweren Erkrankung, jedes Stechen irgendwo am Körper wird zu einer lebensbedrohlichen Krankheit.

Hypochondrie sollte jedoch nicht einfach so abgetan werden. Die Menschen, die dran erkrankt sind, bedürfen dringend einer psychologischen Betreuung, um wieder in ein normales Leben zurückfinden zu können – und ihren Körper als etwas wahrnehmen zu können, bei dem es dann und wann eben zieht und sticht und juckt, ohne dass gleich ein tatsächliches körperliches Leiden dahinterstecken muss.

Nach geeigneten Therapeuten für die Behandlung von Hypochondrie kann auch bei den Krankenkassen und den Privaten Krankenversicherungen gefragt werden. Diese haben Listen von verschiedenen Therapeuten und auch Kliniken, die bei Hypochondrie eine geeignete Behandlungsform bieten. Wichtig ist, dass der Hypochonder sich nicht versteckt, und auch von den Angehörigen und Freunden als Erkrankter angesehen wird. Nur dann kann eine Behandlung dieser Krankheit auch erfolgreich sein. Hilfreich kann es auch sein, wenn der behandelnde Arzt in die Therapie mit einbezogen wird, um immer wieder auch die Besserung des Zustandes sehen zu können – und die Veränderung der körperlichen Wahrnehmung durch den an Hypochondrie Erkrankten.