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Chlor

Wenn man den Begriff Chlor hört, dann denkt jeder zunächst erst einmal an ein Schwimmbad und den Chlorgehalt im Wasser. Manche haben auch das hochgiftige Chlorgas im Sinn. Chlor gehört jedoch auch zu den Mineralstoffen, die der Körper benötigt und die er fast ausschließlich in der Form von Salzen zu sich nimmt. Bekanntester Vertreter ist in diesem Zusammenhang Natriumchlorid. Das erklärt auch, warum das natürliche Vorkommen dieses Mengenelementes im Speisesalz liegt. Auch alle anderen Produkte unter den Lebensmitteln, die sehr stark gesalzen sind, liefern dem Körper den benötigten Mineralstoff. Er dient zur Regulierung des Bluthaushaltes, damit die darin befindlichen alkalischen Säuren im Gleichgewicht bleiben. Auch die Magensäureproduktion benötigt Chlor als wichtigen Bestandteil und in Verbindung mit Natrium und Kalium wird die Funktion der Leber unterstützt, sodass der Körper von Schadstoffen gereinigt wird.

Am täglichen Bedarf des Körpers von Chlor scheiden sich die Geister. Daher ist auch die Menge, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen wird, mit einer ungewöhnlichen Spannungsbreite von 1,7 g bis 5 g angegeben. Da in den meisten Lebensmitteln Speisesalz enthalten ist, kommt es nicht so häufig zu einer Unterversorgung. Sollte dies dennoch einmal der Fall sein, dann hat dies meist Zahnprobleme zur Folge und es kann auch zu Haarausfall kommen. Das sind gelinde gesagt verhältnismäßig geringe Folgen. Bei einer Überdosierung können die Folgen oft sehr viel schlimmer sein. So kommt es in der Regel zu Bluthochdruck und auch Herz und Nieren können erhebliche Schäden davontragen. Darum sollte man bei einer bewussten und ausgewogenen Ernährung darauf achten, dass man nicht unbedingt zu viel Salz an sein Essen gibt. Das erhöht die Lebenserwartung, aber man sollte auch nicht ganz auf Salz verzichten, da das darin enthaltene Chlor auch ein paar wichtige Funktionen im Körper übernimmt.

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