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Jod

Bei Jod handelt es sich um einen Mineralstoff aus dem Bereich der Spurenelemente, der im Körper im Wesentlichen dafür verantwortlich ist, dass die Funktion der Schilddrüse gewährleistet wird. Jod ist in dieser Eigenschaft für den Stoffwechsel mit verantwortlich und so kann es bei Unregelmäßigkeiten im Jodhaushalt auch zu Stoffwechselstörungen kommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für die Deckung des täglichen Bedarfs eine Menge von 150 Mikrogramm für den Menschen. Schwangere Frauen und stillende Mütter sollten eine etwas erhöhte Menge an Jod aufnehmen und zwar 200 Mikrogramm. Das hat natürlich damit zu tun, dass diese Personen nicht nur sich selbst, sondern auch den Fötus bzw. den Säugling mit versorgen müssen.

Um sich mit der notwendigen Menge an Jod zu versorgen, kann man zu Jodsalz greifen. Rinderleber, Fisch und grüner Salat sind ebenso gute Lieferanten für Jod, wie es auch Austern, Muscheln und Grünkohl sind. Die auf diese Weise dem Körper zugeführte Menge an Jod reicht aus und sorgt für einen ausgewogenen Haushalt. Bei einer Unterversorgung mit Jod reagiert der Körper mit einer Schilddrüsenunterfunktion. Demzufolge führt eine Überdosierung zu einer Schilddrüsenüberfunktion. Beides hat zur Folge, dass durch die Fehlfunktion der Schilddrüse erhebliche Stoffwechselstörungen auftreten und wird am besten mit einer ausgewogenen Ernährung abgewendet. Dennoch kommt es vor, dass in einigen Gegenden öfter Fälle von Jodmangel auftreten. Das geschieht zum Beispiel in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen. Ursache hierfür ist, dass der Jodgehalt im Trinkwasser dieser Gegenden sehr gering ist. Hier sollte man darauf achten, dass man über seine Ernährung die notwendige Fehlmenge an Jod aufnimmt, damit man den Tagesbedarf abdecken kann.

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