Kalium
Was den täglichen Bedarf an Kalium angeht, so lautet die Empfehlung der DGE zwei bis drei Gramm. Allerdings ist dies nur ein Richtwert, der jeweils vom Alter der betreffenden Person abhängig ist und auch die Lebensgewohnheiten spielen dabei eine Rolle. Um den Tagesbedarf abzudecken, kann man Kalium am besten aufnehmen, wenn man frisches Obst zu sich nimmt. Vollkornprodukte, Fisch und Hülsenfrüchte sind ebenfalls gute Lieferanten, damit der Kaliumhaushalt im Körper gut versorgt ist. Wer sich über eine gut ausgewogene Auswahl von Lebensmitteln ernährt, der wird so gut wie nie ein Problem mit Kaliummangel oder einer Überdosierung haben.
Sollte es dennoch dazu kommen, dann sind die Folgen in beiden Fällen nicht ganz einfach. Bei einem Kaliummangel sind Müdigkeit und Blähungen noch die kleineren Übel. Es kann bei einer Unterversorgung des Körpers mit Kalium aber auch zu Muskelschwäche und niedrigem Blutdruck kommen. Allerdings hat auch eine Überdosierung Folgen, die es in sich haben können, nämlich Muskelkrämpfe und Herzrhythmusstörungen. Ursachen für einen Kaliummangel muss nicht immer falsche Ernährung sein, auch Krankheiten im Darmbereich oder Alkoholmissbrauch können dafür eine Ursache sein.