Molybdän
Unter den Lebensmitteln finden sich viele pflanzliche und tierische Produkte, die unseren Körper mit dem wichtigen Molybdän versorgen. Zu den besten Lieferanten zählen Kartoffeln Eier, Hülsenfrüchte und Milch. In jedem einzelnen dieser Lebensmittel ist ein so großer Anteil an Molybdän vorhanden, dass bei einer normalen Ernährung der tägliche Bedarf immer gedeckt sein dürfte. Daher ist es auch äußerst unwahrscheinlich, dass es zu einer Unterversorgung mit Molybdän kommt. Einziger Grund für einen solchen Molybdänmangel könnte in einer künstlichen Ernährung zu finden sein, wenn diese über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden muss. Als Mangelerscheinung können dann Kopfschmerzen, Nachtblindheit oder Übelkeit auftreten.
Ähnlich verhält es sich auch mit der Überdosierung, auch diese ist im Zuge der normalen Nahrungsaufnahme nicht möglich. Es kann also nur mit der Aufnahme von zusätzlichen speziellen Präparaten eine solch große Menge an Molybdän, dass es zu einer schädlichen Wirkung kommen kann. Diese besteht im Wesentlichen darin, dass es zu einer größeren Menge an Harnsäurebildung kommt. Das ist deshalb nicht gut für die Gesundheit, da es so schneller zu einer Gicht kommen kann.