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Natrium

Mit Natrium hat man einen Mineralstoff vor sich, der in der Regel zusammen mit Kalium auftritt. Beide sind gemeinsam dafür verantwortlich dass die Muskelkontraktion so funktioniert, wie es vorgesehen ist und ebenfalls gemeinsam und auch im Wechsel sorgen beide dafür, dass die Nervenimpulse im Körper übertragen werden. Aber das Natrium ist auch für das Calcium unheimlich wichtig, denn nur durch Natrium bekommt Calcium die Löslichkeit, die es im Blut benötigt.

Um dem Körper seinen täglichen Bedarf, der bei zwei bis fünf Gramm liegt, zukommen zu lassen, kommt man mit dem Teamplayer Natrium wieder auf einen weiteren Mineralstoff, dem Chlor. Beide zusammen ergeben in der Verbindung Natriumchlorid Kochsalz. Ähnlich wie auch beim Chlor sind alle gesalzenen Nahrungsmittel auch gute Lieferanten für Natrium. Auch Artischocken haben von Natur aus einen hohen Natriumgehalt, was man auch an dem stark salzigen Geschmack erkennen kann. Natrium findet man aber auch in ausreichender Menge in der Roten Bete.

Führt man seinem Körper zu wenig Natrium zu, dann ist das zum einen schlecht für die Verdauung, es kann aber sogar zu Nervenschmerzen, sogenannter Neuralgie, kommen. Diese Mangelerscheinungen sind jedoch verhältnismäßig gering gegenüber den Folgen einer Überdosierung. Hier sind hoher Blutdruck und Ödeme noch die kleineren Sorgen, die eine Überdosierung mit Natrium mit sich bringen kann. Richtig ernst kann es werden, wenn sich Probleme mit dem Herzen einstellen und es besteht auch die Möglichkeit von Nierenschäden. Darum sollte man unbedingt auf eine äußerst ausgewogene Ernährung achten. Natrium ist für den Körper zu wichtig in seiner Funktion und im Zusammenspiel mit den anderen Stoffen, als dass man es bei der Dosierung außer Acht lässt.

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