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Phosphor

Phosphor ist ein Mineralstoff, den man in jeder Körperzelle antrifft. Es gilt als ein wesentlicher Baustein, der für die menschliche Erbsubstanz von Bedeutung ist. Phosphor kann seine Wirkung im Körper dann am besten entfalten, wenn es im Zusammenspiel mit anderen arbeitet. Das sind in diesem Fall vor allem Calcium und das Vitamin D. In Verbindung mit Calcium hat Phosphor einen maßgeblichen Anteil am Aufbau von Knochen und Zähnen. Weitere wichtige Aufgaben des Phosphors sind die Nierenfunktion, die Übermittlung der Nervenfunktionen und auch der normale Herzschlag ist von Phosphor abhängig. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Phosphor unbedingt benötigt wird, damit der Körper Nikotinsäure (Niacin) aufnehmen kann.

Phosphor kann man in einer Vielzahl an natürlichen Lebensmitteln finden. Die besten Lieferanten sind Fisch, Milch, Eier, Vollkornprodukte und Fleisch. Auch Hülsenfrüchte haben in der Regel einen ausreichenden Phosphorgehalt. Um den täglichen Bedarf an Phosphor abzudecken, sollte man eine Menge von 800 mg zu sich nehmen. Für Sportler, deren Körper meist einer höheren Belastung ausgesetzt sind, gelten andere Werte. Hier geht man von einem Tagesbedarf an Phosphor aus, der bei etwa 1.000 bis 1.500 mg liegt. Eine Unterversorgung des Körpers mit Phosphor führt in der Regel zu Rachitis und Parodontose. Um einen Mangel auszugleichen, sollte man jedoch nicht zu viel Phosphor dem Körper zuführen. Da Phosphor im Zusammenspiel mit Calcium für den Knochenaufbau verantwortlich ist und dies in einem bestimmten Verhältnis steht (auf einen Anteil Phosphor kommen zwei Anteile Calcium), hat eine Überdosierung mit Phosphor einen Abbau von Calcium im Körper zur Folge. Dadurch liegt dann im Umkehrschluss wiederum ein Calciummangel vor, dessen Folgen bis hin zum Knochenschwund reichen können.

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