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Selen

Selen ist ein Mineralstoff, der vor allem eine Schutzfunktion hat. So wirkt es gemeinsam mit dem Vitamin E als Oxidationshemmer und bietet so einen Schutz für die Zellmembrane. Da es auch in einer Vielzahl von Enzymen als Bestandteil vertreten ist, ist auch die Notwendigkeit von Selen nur allzu deutlich erkennbar. Eines dieser Enzyme ist dafür verantwortlich, dass freie Radikale umgewandelt werden in harmlose Derivate. Solche freien Radikalen sind aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung oft dafür verantwortlich, dass die dann geschädigt wird. Das kann oft zu schwerwiegenden Veränderungen im Erbgut führen. Da man freie Radikale auch zu den Substanzen zählt, die Krebs verursachen, kann man getrost behaupten, dass Selen einen natürlichen Schutz vor Krebs bietet. Diese Funktion übernimmt Selen auch in der Haut, da es hier einen Schutz vor den UV-Strahlen der Sonne bietet.

Die empfohlene Menge des täglichen Bedarfs an Selen liegt bei 30 bis 70 Mikrogramm. Man muss es dem Körper über die Nahrungsaufnahme zuführen und zwar in Form von fester Nahrung. Sehr gute Lieferanten dieses wichtigen Stoffes sind unter anderem Fleisch, Fisch, Gemüse und Getreideprodukte. Damit Selen vom Körper aufgenommen werden kann, muss es an Eiweiß gebunden sein. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung wird man seinem Körper das benötigte Selen zuführen können. Wer sich jedoch sehr eiweißarm ernährt, bei dem kann es zu einer Unterversorgung des Körpers mit Selen kommen. Infolge dessen kann es zu dazu kommen, dass man anfälliger wird für bakterielle Infektionen. Liegt ein extrem hoher Selenmangel vor, dann kann es bis zu einer Erkrankung des Herzmuskels führen. Eine Überdosierung mit Selen kann dazu führen, dass die Zähne eine größere Anfälligkeit gegenüber Karies haben. Kopfschmerzen, Haarausfall und auch Veränderungen der Nerven können ebenfalls mit einem erhöhten Selenaufkommen in Verbindung gebracht werden.

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