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Sonnenbrand

Mit einem Sonnenbrand ist nicht zu spaßen. Wer denkt, es sei nur die Röte, welche die Haut befällt, der irrt sich. Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung, je nach Stärke eine mehr oder minder starke. Durch das Verbrennen der Haut entsteht eine akute Entzündung, welche die Hautzellen schädigt. Zum Teil sterben die Hautzellen sogar ab, was sich einige Tage später bemerkbar macht durch das Schälen der Haut.

Doch nicht nur für den Augenblick ist ein Sonnenbrand fatal. Die wirklichen Auswirkungen zeigen sich oft erst viele Jahre später. Durch den Sonnenbrand wird zugleich das Erbgut geschädigt, das sich in den Hautzellen befindet. Dies kann viele Jahre später zum Entstehen von Hautkrebs führen, zu weißem Hautkrebs, der halbbösartig ist, oder zu schwarzem, teilweise tödlichen, Hautkrebs führen.

Wichtig ist bereits der Schutz vor dem Sonnenbad oder dem Gang in die Sonne. Sonnencremes und Sonnenmilch sollten unbedingt aufgetragen werden. Je nach Hauttyp mit unterschiedlich hohem UV-Schutz. Bei Kindern sollten spezielle Sonnencremes verwendet werden, die der Haut angepasst sind und einen großen Schutz bieten. Ungeschützt sollten Kinder auf keinen Fall der Sommersonne ausgesetzt werden, da sonst neben dem Sonnenbrand auch noch ein Sonnenstich droht.

Wer nicht gut Sonne verträgt, oder bereits einmal an Hautkrebs erkrankt war, sollte die direkte Sonneneinstrahlung weitestgehend meiden und auch bei bewölktem Himmel im Sommer Sonnenmilch oder Sonnencreme auftragen.

Geht der Sonnenbrand einher mit Kopfschmerzen, mit Schüttelfrost oder Fieber und / oder gar mit Blasenbildung, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.