Die Behandlung mit Akupunktur
Und von den Nadeln, bzw. dem Stechen mit den Nadeln kommt auch die Bezeichnung „Akupunktur“. Dabei setzt sich dieses Wort aus zwei lateinischen Wörtern zusammen: acus = Nadeln und pungere = stechen. Das Stechen mit Nadeln, die an bestimmten Punkten des Körpers einige Millimeter tief in die Haut gestochen werden. Die Nadeln sind sehr fein und werden entlang der so genannten Meridiane eingestochen, um den Fluss der Energie, des Qi, aus seiner Blockade zu lösen und wieder ungehindert fließen zu lassen.
Das Stechen mit den feinen Akupunkturnadeln ist nicht schmerzhaft, sollte aber nur von Menschen durchgeführt werden, die wirklich eine Ausbildung in diesem Bereich haben, damit es nicht zu Fehlansätzen oder Verletzungen kommt. Teilweise wird die Akupunktur als Behandlungsmethode von den Krankenkassen schon anerkannt. Eine Kostenübernahme erfolgt zum Teil, auf Anfrage und Antrag. Es kann aber auch eine Private Zusatzversicherung abgeschlossen werden, die bspw. die Kosten für die Behandlung bei einem Heilpraktiker komplett übernimmt oder einen Teil der Behandlungskosten bei einem Arzt der Traditionellen Chinesischen Medizin.